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Windows Live® Suchergebnisse PassauEnzyklopädieartikel
Passau, bayerische Stadt an der Mündung von Inn und Ilz in die Donau. Passau ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises und katholischer Bischofssitz. Seit 1978 hat die Stadt eine Universität (siehe Universität Passau). Das Wirtschaftsleben bestimmen neben dem Fremdenverkehr zahlreiche Industriezweige, wie Metallverarbeitung, Elektro- und Baustoffindustrie. Der ursprünglich keltischen Siedlung folgte um 80 n. Chr. ein römisches Kastell am südlichen Innufer. Die Ortschaft, die sich darum entwickelte, war im 7. Jahrhundert bayerischer, im 8. Jahrhundert karolingischer Königshof und ab 739 Bischofssitz. 1255 wurde sie Stadt und unterstand bis 1803 der Herrschaft des Bischofs. Zu den Baudenkmälern gehören der Dom (1668-1678) mit der weltgrößten Kirchenorgel (1928), die barocke bischöfliche Residenz und zahlreiche Bürgerhäuser des 17. und 18. Jahrhunderts. Bemerkenswert sind ferner das Kloster Niedernburg mit der Heiligkreuzkapelle, die Pfarrkirche Sankt Nikola mit einer romanischen Krypta aus dem 11. Jahrhundert und die Feste Niederhaus (14. Jahrhundert). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 50 500.
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