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  • ZKM | Künstler | Wolfgang Rihm

    Wolfgang Rihm *_1952 in Karlsruhe geboren. Kompositionsstudium in Karlsruhe bei Eugen Werner Velte, ferner in Köln bei Karlheinz Stockhausen und in Freiburg bei Klaus Huber ...

  • Wolfgang Rihm – Wikipedia

    Wolfgang Rihm (* 13. März 1952 in Karlsruhe) ist ein deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Essayist.

  • Dossier Wolfgang Rihm

    In drei Interviews spricht Max Nyffeler mit dem Komponisten über Vermittlungsprobleme, Schriftbilder, Klangbilder und Klischees beim Komponieren sowie über Fragen des Handwerks ...

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Wolfgang Rihm

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Wolfgang RihmWolfgang Rihm

Wolfgang Rihm (*1952), deutscher Komponist. Er gilt als der führende, international anerkannteste deutsche Komponist seiner Generation.

Rihm wurde am 13. März 1952 in Karlsruhe geboren. Er studierte von 1968 bis 1972 an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Musiktheorie, Klavier und Komposition, später auch bei Karlheinz Stockhausen, Wolfgang Fortner und Klaus Huber. Als einem der wenigen nach dem 2. Weltkrieg geborenen Tonkünstler ist es ihm gelungen, sich im etablierten Kulturbetrieb durchzusetzen. Rihm ist einer der bedeutendsten Vertreter der so genannten „Neuen Einfachheit”, einer stilistischen Richtung, die versucht, spätromantische Reminiszenzen mit Hilfe von postseriellen Techniken kompositorisch zu verarbeiten und weiterzuentwickeln. Wolfgang Rihm lebt in Karlsruhe; er unterrichtet an der dortigen Musikhochschule.

Der äußerst produktive Komponist setzte sich mit den unterschiedlichsten Gattungen erfolgreich auseinander. Internationale Beachtung fand er erstmals mit seinen Orchesterwerken Morphonie (1972) und Sub-Kontur (1974). Zu seinen wichtigsten Opern zählen: Die in Hamburg uraufgeführte Kammeroper Jakob Lenz (1979) und Die Hamletmaschine nach einem Text von Heiner Müller (Mannheim, 1987) und Ödipus (Berlin, 1987). Darüber hinaus schrieb er Orchesterwerke, Sinfonien, Konzerte für Soloinstrumente (Klavier, Viola, Violoncello) und Orchester, Werke für Klavier solo, Lieder und Kammermusik, darunter acht Streichquartette. 1992 wurde seine große Oper Die Eroberung von Mexiko uraufgeführt; im November 1996 kam in Stuttgart Séraphin, ein musikalisches Werk ohne Libretto und ohne Sujet, zur Uraufführung. Séraphin basiert auf einem Text von Antonin Artaud über das Schauspiel als Atem- und Schreistudie und auf Charles Baudelaires Théâtre de Séraphin. Der vierteilige Orchesterzyklus Vers une symphonie fleuve (1994-1998) ist ein gewagtes Werk von großer Kraft und ästhetischer Freiheit. Im Auftrag des Europäischen Musikfestes Stuttgart 2000 komponierte er eine Lukaspassion mit dem Titel Deus Passus (2000). Rihm wurde 2003 mit dem hoch dotierten Ernst-von-Siemens-Musikpreis ausgezeichnet.

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