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  • Rohrsänger – Wikipedia

    Die Rohrsänger sind eine Gattung der Grasmückenartigen (Sylviidae). Sie sind meistens unauffällig braun oder grau gefärbt und leben meistens in Uferhabitaten im Schilf.

  • Die Rohrsänger

    Die Rohrsänger tragen ihren wissenschaftlichen Namen Acrocephalus = Spitzkopf mit Recht: Der feine spitze Schnabel geht allmählich und unmerklich in den ...

  • Nauru-Rohrsänger – Wikipedia

    Der Nauru-Rohrsänger (Acrocephalus rehsei) ist ein kleiner Singvogel aus der Familie der Grasmückenartigen. Er kommt ausschließlich auf der westpazifischen Insel Nauru vor und ...

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Rohrsänger

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Schilf­rohrsängerSchilf­rohrsänger

Rohrsänger, Gattung meist einfarbig gelblich brauner Arten aus der Familie der Grasmücken.

Rohrsänger besiedeln abwechslungsreiche Ufer, Verlandungszonen, Schilfflächen, Gräben mit einzelnen Sträuchern und feuchte Wiesen. Viele Arten können im Freiland nur anhand ihres Gesangs unterschieden werden. Rohrsänger ernähren sich von Insekten, deren Larven, Spinnen und kleinen Schnecken. Die Nester werden zwischen Halmen gebaut, die teilweise mit eingewoben werden. Es können jährlich ein oder zwei Bruten aufgezogen werden, beide Eltern versorgen die Jungen. Manche Rohrsängerarten sind in Mitteleuropa durch die Zerstörung von Feuchtgebieten im Bestand zurückgegangen.

Zu den einheimischen Arten gehören der 13 Zentimeter große Sumpfrohrsänger als häufigster mitteleuropäischer Rohrsänger und der gleich große Teichrohrsänger. Der Sumpfrohrsänger gehört neben der Nachtigall zu den wenigen einheimischen Vogelarten, die nachts singen. Der keineswegs nur an Wasserflächen gebundene Sumpfrohrsänger brütet auch in Gebüschen und Staudenfluren an Äckerrändern. Der Teichrohrsänger ist während der Brutzeit an Schilfbestände gebunden, erscheint zur Zugzeit aber u. a. auch in Gebüschvegetation. Beide Arten überwintern in Afrika: Der Sumpfrohrsänger verläßt seine Brutheimat im August oder September und kehrt Mitte Mai zurück, der Teichrohrsänger zieht im September oder Oktober fort und erscheint manchmal bereits Ende April wieder bei uns. Der Schilfbestände an Teichen, Seen und Kanälen bewohnende Drosselrohrsänger überwintert, wie die ornithologische Forschungsstelle der Max-Planck-Gesellschaft in Radolfzell 2000 mitteilte, offenbar wegen der globalen Erwärmung zunehmend im Mittelmeerraum statt im tropischen Afrika. Die Bestände dieser Art scheinen sich allmählich zu erholen, weil diese Vögel jetzt früher im Brutgebiet ankommen und kürzere Zugwege zurücklegen.

Systematische Einordnung: Rohrsänger bilden die Gattung Acrocephalus der Familie Sylviidae. Der Sumpfrohrsänger heißt zoologisch Acrocephalus palustris, der Teichrohrsänger Acrocephalus scirpaceus und der Drosselrohrsänger Acrocephalus arundinaceus.

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