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Windows Live® Suchergebnisse Arnd SchmittEnzyklopädieartikel
Arnd Schmitt (*1965), deutscher Fechter; zweifacher Olympiasieger, vierfacher Weltmeister und dreifacher Weltcupsieger im Degenfechten. Schmitt wurde am 13. Juli 1965 in Heidenheim geboren, wo er 1977 Mitglied der Fechtabteilung des SB Heidenheim wurde. Nachdem er 1984 zum FC Tauberbischofsheim gekommen war, errang er den Titel des deutschen Juniorenmeisters, ehe er 1985 Zweiter bei den Senioren wurde. Nach seinem Wechsel nach Leverkusen gewann er 1987 das „Masters” in Paris, wurde deutscher Meister und bei der Weltmeisterschaft in Lausanne Zweiter in der Mannschaftswertung. Bei den Olympischen Spielen in Seoul (Südkorea) gewann er Gold im Degeneinzel und Silber mit der Mannschaft. Als Dritter bei der WM 1990 in Lyon sicherte er sich ein Jahr später erneut die nationale Meisterschaft sowie den Weltcup. Bei der Olympiade in Barcelona 1992 holte er sich mit der Degenmannschaft die Goldmedaille. Trotz Trainingsrückstands – Schmitt hatte kurz zuvor sein Studium der Zahnmedizin abgeschlossen – wurde er bei der WM in Essen 1993 Vizeweltmeister und belegte mit der Mannschaft Platz drei. 1995 erreichte Schmitt mit der Mannschaft den WM-Titel, die Europameisterschaft im Einzel, und er sicherte sich Ende der Saison zum drittenmal den Weltcup. Nachdem er sich bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta mit dem vierten Platz in der Mannschaft und mit Rang zehn im Einzel begnügen musste, folgte 1997 eine Silbermedaille mit dem deutschen Team bei der WM in Kapstadt. Schmitt wurde bei der WM in Seoul 1999, elf Jahre nach seinem Olympiasieg an gleicher Stätte, erstmals auch Weltmeister im Einzel. Im Jahr 2000 nahm er an den Olympischen Spielen in Sydney teil, wo er jedoch in der Einzelkonkurrenz im Achtelfinale ausschied. Nach den Heidenheimer Fechtertagen im April 2001 trat Schmitt vom aktiven Fechtsport zurück.
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