Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Bertha von Suttner", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Bertha von Suttner

Windows Live® Suchergebnisse

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Bertha von Suttner

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Bertha von SuttnerBertha von Suttner

Bertha von Suttner (1843-1914), geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, Pseudonym B. Oulot, österreichische Schriftstellerin und Pazifistin. Bertha von Suttner wurde am 9. Juni 1843 in Prag geboren. Sie war als Lehrerin und Erzieherin, u. a. im Hause ihres späteren Gatten, sowie als Korrespondentin tätig. Weltberühmtheit erlangte sie mit ihrem zweibändigen Roman Die Waffen nieder! (2 Bde., 1889), der in fast alle europäischen Sprachen übersetzt wurde. Mit diesem Roman ebenso wie mit der gleichnamigen Monatsschrift, die von 1892 bis 1899 erschien, überzeugte sie einen großen Teil ihrer Leserschaft von ihren sozialethisch-pazifistischen Ideen. Auch ihre weiteren Werke sind von einer pazifistischen und sozialkritischen Grundhaltung geprägt, so z. B. die Romane Ein schlechter Mensch (1885), Das Maschinenalter (1889), Hanna (1894), Martha’s Kinder (1903) und Der Menschheit Hochgedanken (1911).

1891 gründete Bertha von Suttner die „Österreichische Gesellschaft der Friedensfreunde” (1964 in „Suttner-Gesellschaft” umbenannt), als deren Präsidentin sie an den Friedenskongressen 1892 in Bern, 1894 in Antwerpen und 1897 in Hamburg teilnahm; zudem war sie Vizepräsidentin des Internationalen Friedensbüros in Bern. Sie korrespondierte intensiv mit Alfred Nobel, von dem sie literarische Anregungen bekam und den sie dazu anregte, einen Friedensnobelpreis zu stiften, mit dem sie 1905 selbst ausgezeichnet wurde. Bertha von Suttner starb am 21. Juni 1914 in Wien.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft