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Windows Live® Suchergebnisse Tod, im religiösen Kontext sehr unterschiedlich gesehenes Phänomen einer Grenzüberschreitung vom Diesseits ins Jenseits. Theologisch interessiert hierbei die Frage nach dem Jenseits und der Versuch einer Einordnung in einen kosmischen Zusammenhang. Im abendländischen Kulturraum waren zwei hauptsächliche Auffassungen vorherrschend, die bis in das Denken der Gegenwart hineinwirken: zum einen der Körper-Geist-Dualismus, wonach sich durch den Tod die unsterbliche Seele vom sterblichen Körper trennt; zum zweiten die mit einem jüngsten Gericht und anschließender Auferstehung und Unsterblichkeit verbundene Vorstellung, die ihre Wurzeln im biblischen Sündenfall bzw. in apokalyptischen Lehren hat. In manchen fernöstlichen Religionen (Buddhismus, indische Religionen), spätantiker Gnosis und moderner Theosophie führt der Tod als Durchgangsstadium in eine andere Existenzform über, z. B. durch Seelenwanderung. In der jüdisch-alttestamentarischen Vorstellung war der Tod mit dem definitiven Ende gleichbedeutend, der Körper zerfiel zu Staub, eine Auferstehung kannte man nicht. Zeitpunkt und Art des Todes gaben dabei über das Leben des Dahingeschiedenen Auskunft. Mit dem Einfluss des Hellenismus zog hingegen auch der Dualismus in das Judentum ein. Im Neuen Testament wird der Tod auf den Sündenfall zurückgeführt, der aber durch Christi Tod und seine Auferstehung überwunden wurde. Eine wichtige Rolle kommt hierbei auch der Taufe zu.
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