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Windows Live® Suchergebnisse BaumfarneEnzyklopädieartikel
Baumfarne, große, baumförmige Farne, die in den tropischen und subtropischen Zonen vorkommen. Dort stellen sie in den Regenwäldern, z. B. in Neuseeland, einen wichtigen Bestandteil der unteren bis mittleren Baumschichten dar. Baumfarne sind wie die Palmen Schopfbäume, d. h., sie bilden einen in den meisten Fällen unverzweigten Stamm, an dessen Spitze sich ein Schopf aus Blättern entfaltet. Der verholzte Stamm der Baumfarne erreicht etwa 20 bis 30 Zentimeter Durchmesser und kann je nach Art bis ungefähr 20 Meter hoch werden. Es handelt sich um einen so genannten Blattmantelstamm, der überwiegend aus den Ansatzstellen der Blätter besteht; zusätzlich wird er durch einen dichten Mantel aus Wurzeln, die vom Spross gebildet werden, verstärkt. Die Blätter sind mehrfach gefiederte, riesige Wedel, die bis zu drei Meter Länge erreichen können. Baumfarne werden systematisch in mehrere Familien eingeteilt. Die bekanntesten Gattungen sind Dicksonia und Cyathea; diese haben keine gebräuchlichen deutschen Namen. Innerhalb der gemäßigten Zone können in Gebieten mit mildem Klima, etwa in Großbritannien, bestimmte Baumfarne wie vor allem Dicksonia antarctica auch im Freien gepflanzt werden. Im übrigen Mitteleuropa muss man sie im Gewächshaus oder allenfalls als Kübelpflanze halten und unbedingt frostfrei (über 5 °C) überwintern.
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