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Windows Live® Suchergebnisse ECU (englisch European Currency Unit: Europäische Währungseinheit), künstlich geschaffene Währung, die von 1979 bis 1998 als Recheneinheit und Zahlungsmittel zwischen den Zentralbanken des Europäischen Währungssystem (EWS) diente. Er wurde am 13. März 1979 mit In-Kraft-Treten des EWS eingeführt. Der ECU war eine so genannte Korbwährung, setzte sich also aus allen Währungen der Mitgliedsstaaten des EWS zusammen. Der Anteil der einzelnen Landeswährungen am Währungskorb ergab sich aus dem Anteil des betreffenden Landes am Bruttosozialprodukt der Gemeinschaft. So bestand der ECU z. B. Mitte 1995 zu 32,7 Prozent aus DM, zu 20,8 Prozent aus Französischen Franc, zu 11,2 Prozent aus Pfund Sterling, zu 10,2 Prozent aus Niederländischen Gulden usw. Die Zusammensetzung des Korbes wurde in der Regel alle fünf Jahre überprüft und nur zweimal (1984 und 1989) neu festgesetzt. Der Tages- bzw. Kurswert des ECU für die jeweilige Landeswährung wurde täglich von der entsprechenden Zentralbank bekannt gegeben, und zwar in Anlehnung seines Wechselkurses zum US-Dollar. Mit dem In-Kraft-Treten des Vertrages von Maastricht am 1. Januar 1999 und dem Beginn der dritten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) wurde der ECU durch den Euro ersetzt.
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