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Windows Live® Suchergebnisse FluxusEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Fluxus (lateinisch: das Fließen), neodadaistische Kunstform (siehe Dada), zumeist Aktionskunst, die im Gegensatz zum Happening die Trennung von Künstler und Publikum nicht aufzuheben sucht. Ein zentrales Anliegen von Fluxus ist es außerdem, aktive Wandlungsprozesse als Prinzip der Wirklichkeit zu veranschaulichen. Dabei arbeitet Fluxus mit einem Nebeneinander von Musik, Malerei, Installations- und Objektkunst, Videokunst und Literatur, wobei oftmals verschiedene Künstler miteinander in Dialog treten.
Die Fluxusbewegung fand ihren historischen Ausgangspunkt in Kursen für experimentelle Komposition, die John Cage ab 1957 in New York abhielt. Dort fanden jene Künstler zusammen, die in der Folge zur ersten Generation der Fluxuskünstler gehörten, darunter George Maciunas, George Brecht, Al Hansen, Nam June Paik und Charlotte Moorman. 1962 fand im Städtischen Museum Wiesbaden das von George Maciunas organisierte erste Fluxusfestival statt (bei dem auch Elvis Presley anwesend gewesen sein soll). Den Begriff Fluxus hatte Maciunas zunächst als Zeitschriftentitel gedacht: Nun diente er als Bezeichnung für ein Netz von Begegnungen und Veranstaltungen in New York, Düsseldorf, Wiesbaden und Nizza, die bis heute stattfinden. Weitere wichtige Künstler, die an Fluxusaktionen und events (Ereignissen) zwischen 1962 und 1992 teilnahmen, waren Joseph Beuys (Deutschland), Robert Filliou (Frankreich), Joe Jones (USA), Yoko Ono (USA), Wolf Vostell (Deutschland), Kazuo Katase (Japan), Emmet Willams (USA), Ben Vautier (Frankreich), Daniel Spoerri (Schweiz), Takako Saito (Japan), Gerhard Rühm (Österreich), Dieter Roth (Schweiz), Alison Knowles (USA), Milan Knizak (Tschechische Republik), Geoffrey Hendricks (USA), Oswald Wiener (Österreich), Henning Christiansen (Dänemark) und Dick Higgins (England).
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