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  • Haager Landkriegsordnung – Wikipedia

    Die Haager Landkriegsordnung ist die Anlage zu dem während der ersten Friedenskonferenz in Den Haag beschlossenen zweiten Haager Abkommen von 1899 „betreffend die Gesetze und ...

  • Haager Landkriegsordnung - Gesetze und Gebräuche

    Abkommen, betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs, vom 18. Oktober 1907 in der Fassung vom 25. Januar 1910, für das Deutsche Reich am 26.

  • Haager Landkriegsordnung

    Ordnung der Gesetze und Gebräuche des Landkrieges vom 18. Oktober 1907. Reichsgesetzblatt, 1910, Nr. 2, S. 132ff.

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Haager Landkriegsordnung

Enzyklopädieartikel

Haager Landkriegsordnung (HLKO), Beschluss der Haager Friedenskonferenzen von 1899 und 1907, die auf Initiative des Zaren Nikolaus II. bzw. des amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt und unter pazifistischem Einfluss zur Regelung künftiger internationaler Streitfälle abgehalten wurden. Die HLKO formuliert die Gesetze und Gebräuche des Landkrieges, sie definiert den Begriff des Kriegsführenden, den gesetzlichen Status der Kriegsgefangenen, die Rechtsstellung der Spione und Parlamentäre. Ferner verbietet sie den Einsatz bestimmter Mittel der Kriegsführung (Gift), sie enthält Regelungen für einen Waffenstillstand und Garantien für die Bevölkerung besetzter Gebiete (Schutz des Privateigentums). Die Haager Friedenskonferenzen schufen mit ihren Abkommen die Vorbedingungen für Völkerbund, Abrüstungskonferenzen und die Gründung der Vereinten Nationen; allerdings stand die Konferenz von 1907 bereits unter dem Zeichen zunehmender imperialer Macht- und Kriegspolitik (Deutschlands Ablehnung der Abrüstung).

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