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  • Informelle Kunst – Wikipedia

    Informel oder informelle Kunst (frz.: art informel) ist eine Kunstrichtung, die ab 1945 in Paris entstand. Oft wird sie als Sammelbegriff für die abstrakten Kunstströmungen der ...

  • Informel, Informelle Kunst

    Informel ist der Oberbegriff für eine abstrakte Kunstrichtung, die sich Mitte der 40er Jahre in Paris gebildet hat. Im Gegensatz zur geometrischen Abstraktion lehnt ...

  • Informel

    Themengebiete: Alarmserver, Alarmierungssystem, Störmeldetechnik, Störmeldesysteme, SmartClients, Fernalarmierung, Überwachung, Ferndiagnose, Fernwirken, Remote-I/O, IPC 104 ...

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Informel

Enzyklopädieartikel

Informel, auch Art informel (französisch: formlose Kunst), Strömungen innerhalb der modernen gegenstandslosen Malerei, die Mitte des 20. Jahrhunderts von Paris und New York ihren Ausgang nahmen. Der Sammelbegriff, der auf den Ausstellungstitel „Signifiants d’informel” (Bedeutungen des Formlosen) zurückgeht, die in den fünfziger Jahren in Paris stattfand, bezieht sich auf verschiedene Tendenzen der abstrakten Malerei, die im Gegensatz zur geometrischen Abstraktion auf ein formales und kompositorisches Regelwerk verzichten und sich im spontanen Malakt zu verwirklichen suchen, wie den Tachismus (französisch tache: Fleck) des Malers Wols oder das Actionpainting (Aktionsmalerei) Jackson Pollocks. Indem sie den Malakt an sich und nicht sein Ergebnis ins Zentrum rückte, war sie eher eine Arbeitsweise als ein eigentlicher Stil.

Ihren Ausgang nahm die informelle Malerei mit den Werken der École de Paris (Pariser Schule), wo sich zwei Richtungen etablierten: die gestische Malerei von Pierre Soulages, Georges Mathieu, Serge Poliakoff und Hans Hartung und die Gruppe um Jean Bazaine und Alfred Manessier, die aus der Landschaftsmalerei kam. Die deutsche Malerei zwischen 1945 und 1960 wurde von informellen Künstlern wie Emil Schumacher, Fred Thieler, Fritz Winter und Julius Bissier bestimmt. Fred Thieler drückte wohl den Inhalt der informellen Malerei am besten aus: „Malen bedeutet für mich ein Erzeugnis zur Entstehung zu bringen, das, aus dem Malprozess entlassen, für den Betrachter wie den Maler selbst sich als Reflexion menschlichen Daseinserlebnisses darstellt.”

In den USA rechnet man besonders den Abstrakten Expressionismus eines Mark Rothko, Robert Motherwell, Barnett Newman oder Clyfford Still zur informellen Kunst. Künstlergruppen, die sich der informellen Kunst verwandt fühlten, waren Cobra (eine Künstlergruppe abstrakter Maler aus Copenhagen, Brüssel und Amsterdam) oder die Münchner Gruppen SPUR und WIR.

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