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  • Städtebund – Wikipedia

    ... Ladbergener Städtebund: in Ladbergen geschlossenes Bündnis der Städte Coesfeld, Herford, Minden, Münster und Osnabrück; 1254 – 1257: Rheinischer Städtebund: 70 deutsche Städte ...

  • Rheinischer Städtebund – Wikipedia

    Ein Rheinischer Städtebund kam zweimal in der Geschichte zustande. Der erste und wichtigere entstand Mitte des 13. Jahrhunderts, der zweite war ein Vorläufer des Süddeutschen ...

  • Stadtvater 2005: Rheinischer Städtebund

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Rheinischer Städtebund

Enzyklopädieartikel

Rheinischer Städtebund, auch Rheinischer Bund, Zusammenschluss deutscher Städte zur Wahrung des Landfriedens, am 13. Juli 1254 zunächst von Mainz und Worms zur Aufrechterhaltung des Mainzer Reichslandfriedens von 1235 geschlossen; zwei Jahre später waren ihm bereits 70 Städte im ganzen Reich (u. a. Aachen, Lübeck, Bremen, Nürnberg, Würzburg, Regensburg, Zürich) und zahlreiche weltliche und geistliche Fürsten beigetreten.

Der Rheinische Bund war zu Beginn des Interregnums entstanden als Instrument der (legalen) Selbsthilfe gegen das ausufernde Fehdewesen, zum Schutz der Kaufleute und Reisenden gegen das Raubrittertum, zum Schutz der Städte gegen die Willkür der Landesherren sowie gegen die innere Unsicherheit im kaiserlosen Reich generell. König Wilhelm von Holland hatte den Rheinischen Bund anerkannt. Nach dessen Tod 1256 verpflichtete sich der Bund, gemeinsam nur einen einmütig erwählten König anzuerkennen; über der Doppelwahl von 1257 (Richard von Cornwall und Alfons X. von Kastilien) brach der Bund jedoch auseinander.

Am 20. März 1381 gingen die rheinischen Städte erneut einen Bund ein und schlossen sich gegen die Ritterbünde mit dem Schwäbischen Bund zum Süddeutschen Städtebund zusammen. 1388 wurde der Bund in der Schlacht bei Döffingen von Graf Eberhard II. von Württemberg besiegt; mit dem Reichslandfrieden zu Eger von 1389 wurden die eigenständigen und regional begrenzten Landfriedensbünde aufgelöst.

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