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  • Museum Tinguely

    Das Jean Tinguely Museum, Basel ... Dieses Museum ist anders: Hier rattert, quietscht, kracht und pufft es. Bunter Schrott rotiert, Lampen in allen Farben blinken.

  • Museum Tinguely - Das Museum - Jean Tinguely - Biografie

    Das Jean Tinguely Museum, Basel ... Geboren am 22. Mai in Fribourg. Mutter und Kind kommen im Juli 1925 von Bulle nach Basel.

  • Jean Tinguely – Wikipedia

    Jean Tinguely (* 22. Mai 1925 in Freiburg im Üechtland, † 30. August 1991 in Bern) (auch Jeannot genannt) war ein zeitgenössischer Schweizer Maler und Bildhauer des Nouveau ...

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Jean Tinguely

Enzyklopädieartikel

Jean Tinguely (1925-1991), Schweizer Bildhauer und Objektkünstler.

Jean Tinguely wurde am 22. Mai 1925 in Fribourg geboren. Er begann eine Lehre als Kaufhaus-Dekorateur und besuchte 1941/42 die Kunstklasse der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel. Er schuf zunächst Bilder und Plastiken, die Einflüsse des Surrealismus erkennen lassen. 1953 zog Tinguely nach Paris um, wo er seine ersten beweglichen Drahtskulpturen („Métamécaniques”) baute und in der Folgezeit zu einem der wichtigsten Vertreter der kinetischen Kunst wurde. 1959 konstruierte er mechanische Malmaschinen („Métamatics”), mit denen die Ausstellungsbesucher Zeichnungen herstellen konnten. Dies war auch als Parodie auf den zur Routine erstarrten Tachismus (siehe Abstrakter Expressionismus) gemeint. Die „Métamatics” wurden zu einem außergewöhnlichen Publikumserfolg. 1960 veranstaltete Tinguely im Skulpturengarten des Museum of Modern Art in New York ein Happening unter dem Titel „Hommage à New York” mit sich selbst zerstörenden Maschinen. Im selben Jahr gründete er mit den Künstlern Yves Klein, Daniel Spoerri und César sowie dem Kritiker Pierre Restany die Gruppe Nouveau Réalisme. Seit 1963 baute Tinguely aus Schrott und Fundstücken, vor allem Metallabfällen, Maschinenteilen sowie Tierschädeln, komplizierte Maschinenskulpturen, die in ihrer ebenso nutzlosen, zweckfreien wie quietschend-lärmenden Mechanik und Bewegung sowohl anarchische Lebensfreude wie Kritik an einer mechanisierten, leer laufenden Zivilisation ausdrücken. Tinguely heiratete 1961 die Künstlerin Niki de Saint Phalle, mit der er zahlreiche Werke schuf, u. a. 1966 eine monumentale, begehbare, liegende Frauenfigur (Hon – en katedral, Sie – eine Kathedrale) im Moderna Museet in Stockholm und 1983 den Strawinsky-Brunnen in Paris. Ein Großteil seiner Werke, vor allem Maschinenskulpturen aber auch Zeichnungen, ist in dem 1996 eröffneten Jean-Tinguely-Museum in Basel zu besichtigen. In Basel befindet sich außerdem der 1977 errichtete Fasnachtsbrunnen (vor dem Stadttheater).

Jean Tinguely starb am 30. August 1991 in Bern.

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