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  • Darwinfinken – Wikipedia

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Darwinfinken

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DarwinfinkenDarwinfinken

Darwinfinken, auch Galapagosfinken, Unterfamilie von Finken, die mit (je nach Sichtweise der Systematiker) 13 oder 14 Arten auf den Galápagos-Inseln und mit einer Spezies auf der 800 Kilometer nordöstlich davon gelegenen Kokos-Insel (Isla del Coco) vorkommen.

Während die Darwinfinken früher häufig den Ammern zugeordnet wurden, gelten sie heute aufgrund molekularbiologischer Untersuchungen in der Regel als Finken. Die Darwinfinken gehen entwicklungsgeschichtlich auf eine Stammart zurück, die Ende des Tertiärs (vor etwa zehn Millionen Jahren) vom südamerikanischen Festland auf die Inseln verdriftet wurde. Aus dieser Stammform evolvierten in Anpassung an unterschiedliche Umweltbedingungen verschiedene Arten, die vor allem aufgrund des wichtigen Konkurrenzfaktors Nahrung unterschiedliche Ernährungsstrategien entwickelten und somit verschiedene ökologische Nischen bildeten. Ihre Spezialisierungen drücken sich vor allem in unterschiedlichen Schnabelkonstruktionen und der Körpergröße aus. Das Spektrum reicht von langen, spitzen Schnäbeln der Insektenfresser, die an Laubsänger erinnern, bis zu kernbeißerähnlichen Schnäbeln, mit denen sich harte Körner und Nüsse knacken lassen. Ein besonderer Darwinfink ist der Spechtfink, der als Werkzeug bei der Nahrungssuche abgebrochene Ästchen oder Opuntienstacheln verwendet, mit denen er Larven aus Löchern in Baumstämmen angelt. Damit hat er auf den Galapágos-Inseln eine ähnliche Nische gebildet wie Spechte in anderen Lebensgemeinschaften. Charles Darwin stützte seine Erkenntnis, dass sich eine Art in mehrere neue Arten aufspalten kann (siehe Art und Artbildung), u. a. auf die Beobachtung der nach ihm benannten Darwinfinken.

Systematische Einordnung: Darwinfinken bilden die Unterfamilie Geospizinae der Familie Fringillidae. Der Spechtfink heißt Cactospiza pallida oder Camarhynchus pallidus.

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