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  • Oliver Bierhoff – Wikipedia

    Oliver Bierhoff (* 1. Mai 1968 in Karlsruhe) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und seit Juli 2004 Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

  • Oliver Bierhoff

    Schon als Profi stand Oliver Bierhoff der dunkle Anzug mindestens genauso gut wie das verschwitzte Trikot. Der Junge aus Essen, wo er am 1. Mai 1968 geboren wurde, war der "etwas ...

  • Oliver Bierhoff will weitermachen

    Die Tendenz geht in Richtung Vertragsverlängerung: Oliver Bierhoff (re. Theo Zwanziger). Dies hat der Bundestrainer am Rande der Asienreise erneut bekräftigt. Bei Manager Oliver ...

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Oliver Bierhoff

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Oliver BierhoffOliver Bierhoff

Oliver Bierhoff (*1968), deutscher Fußballer; Europameister 1996, italienischer Meister 1999, Torschützenkönig der italienischen Liga 1998. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre war er einer der erfolgreichsten deutschen Stürmer.

Bierhoff wurde am 1. Mai 1968 in Karlsruhe (Baden-Württemberg) geboren. Mit dem Fußballsport begann er als Sechsjähriger beim Essener Klub ESG 99/06. Er spielte bis 1985 bei Schwarzweiß Essen, 1985 bis 1988 bei Bayer Uerdingen, 1988 bis Dezember 1989 beim Hamburger SV und Januar bis Juni 1990 bei Borussia Mönchengladbach. In der Saison 1990/91 war er in der ersten österreichischen Liga für Casino Salzburg aktiv, wo er als Torjäger sehr erfolgreich war. Bierhoff spielte von 1991 bis 1995 für den italienischen Zweitligisten Ascoli Calcio. Mit Udinese Calcio, wo der kopfball- und schussstarke Spieler von 1995 bis 1998 als Leistungsträger der Mannschaft aktiv war, qualifizierte er sich 1997 als Fünfter der Meisterschaft für den UEFA-Cup (siehe Europapokal). In der Saison 1997/98 wurde Bierhoff mit 27 Treffern Torschützenkönig der ersten italienischen Liga vor dem brasilianischen Superstar Ronaldo. Seine weiteren Stationen waren der AC Mailand (1998-2001), mit dem er 1999 italienischer Meister wurde und bei dem er sich nicht durchsetzen konnte, und der AS Monaco (2001/2002), ehe er im August 2002 als Stürmer von Chievo Verona in die Serie A zurückkehrte. Mit einer Bilanz von 103 Treffern in der ersten italienischen Liga beendete Bierhoff im Mai 2003 seine aktive Laufbahn.

Von Bundestrainer Berti Vogts 1994 erstmals in den Kader berufen, absolvierte Bierhoff zwischen Februar 1996 und Juni 2002 70 Länderspiele, in denen er 37 Tore erzielte. Höhepunkt seiner internationalen Karriere war die Europameisterschaft 1996 in England, wo er mit der deutschen Elf den Titel holte. Deutschland bezwang im Finale Tschechien mit 2:1. Oliver Bierhoff erzielte beide Tore und wurde so zum Matchwinner. Mit dem ersten „Golden Goal” der Fußballgeschichte beendete er in der Verlängerung das Spiel zugunsten der deutschen Mannschaft. 1998 nahm er an der Weltmeisterschaft in Frankreich teil, wo das deutsche Team um Kapitän Jürgen Klinsmann durch eine 0:3-Niederlage im Viertelfinale ausschied. 2000 spielte er bei der Europameisterschaft in den Niederlanden und Belgien. Nach der WM 1998 übernahm Bierhoff im Nationalteam das Amt des Mannschaftsführers, das er im Januar 2002 an Oliver Kahn abgab. Im Mai desselben Jahres schloss er sein Studium der Betriebswirtschaft an der Fernuniversität Hagen mit dem Diplom ab. Die Teilnahme am WM-Endturnier 2002 in Japan und Südkorea, bei dem Bierhoff nicht zur Stammformation zählte, führte die deutsche Elf bis ins Finale, wo die Mannschaft von Teamchef Rudi Völler mit 0:2 gegen Brasilien unterlag.

Ab März 2003 fungierte Bierhoff als internationaler Botschafter für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. In der Saison 2003/04 übernahm er ein Engagement als Experte bei den Fußballübertragungen von SAT 1. An der Seite von Bundestrainer Jürgen Klinsmann, Assistenzcoach Joachim Löw und Torwarttrainer Andreas Köpke wurde Bierhoff im August 2004 als Teammanager der deutschen Fußballnationalmannschaft berufen. Der neuen Führungsriege unter Klinsmanns Leitung gelang es trotz beträchtlicher Widerstände und nach Schwierigkeiten in der Vorbereitungszeit, für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ein überraschend spielstarkes Team zu formen. Die deutsche Elf erreichte das Halbfinale, in dem sie Italien in den letzten Minuten der Verlängerung knapp mit 0:2 unterlag. Im Spiel um den dritten Platz besiegte Deutschland Portugal mit 3:1.

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