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Windows Live® Suchergebnisse RundfunkEnzyklopädieartikel
Rundfunk, die entweder drahtlose oder via Kabel bzw. Satellit mittels elektromagnetischer Wellen erfolgende akustische und/oder visuelle Verbreitung von Informationen bzw. Darbietungen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen (siehe Funk). Neben Fernseh-Rundfunk (siehe Fernsehen) wird im engeren Sinn vor allem der Hörfunk als Rundfunk (bzw. Tonrundfunk) bezeichnet, bei dem akustische Signale eines Senders (etwa der Rundfunkanstalt) nach ihrer Umwandlung in elektromagnetische Wellen von einem Empfänger (dem Radio) wieder hörbar gemacht werden. Die Geschichte des deutschen Rundfunks beginnt 1917 mit Hans Bredows und A. Meißners Musikübertragungen an der deutschen Westfront während des 1. Weltkrieges. Am 22. Dezember 1920 übertrug der Langwellensender Königs Wusterhausen erstmals ein Konzert. 1922 wurde mit dem „Wirtschaftsrundspruchdienst” der erste regelmäßige Rundfunksender betrieben. In Deutschland werden Hörfunkprogramme u. a. vom Bayerischen Rundfunk (BR), dem Hessischen Rundfunk (HR), dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), dem Norddeutschen Rundfunk (NDR), Radio Bremen (RB), dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), dem Saarländischen Rundfunk (SR), dem Südwestrundfunk (SWR), dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) sowie von zahlreichen Privatsendern ausgestrahlt. Eine spezifisch für den Rundfunk entwickelte literarische Gattung ist das Hörspiel.
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