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    F.W. Bernstein, März 2002 – Oktober 2008

  • F. W. Bernstein – Wikipedia

    F. W. Bernstein (eigentlich Fritz Weigle, * 4. März 1938 in Göppingen) ist ein deutscher Lyriker, Grafiker, Karikaturist und Satiriker.

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F. W. Bernstein

Enzyklopädieartikel

F. W. Bernstein, eigentlich Fritz Weigle, (*1938), deutscher Cartoonist und Comiczeichner. Zusammen mit F. K. Waechter, Robert Gernhardt und Eckhard Henscheid zählt er zur „Neuen Frankfurter Schule” (in ironischer Anspielung auf die Frankfurter Schule). Sein graphisches Werk widmet sich auf subtile Art den Problemen des Alltags.

F. W. Bernstein studierte an den Kunsthochschulen in Stuttgart und Berlin. Im Anschluss daran übernahm er Lehraufträge an den Kunstakademien in Frankfurt und Göttingen und ist seit 1984 Professor für Karikatur und Bildgeschichte an der Berliner Hochschule der Künste. Seine Zeichnungen erschienen seit 1963 in der satirischen Zeitschrift pardon. 1979 zählte er zu den Mitbegründern des Satiremagazins Titanic, zu deren Mitarbeitern er noch heute zählt. Bernstein verfasst auch satirisch-humoristische Gedichte.

Seit den sechziger Jahren hat Bernstein zahlreiche Bücher veröffentlicht, oft zusammen mit anderen Autoren der „Neuen Frankfurter Schule”. So verfasste er mit Robert Gernhardt und F. K. Waechter Die Wahrheit über Arnold Hau (1966) und Welt im Spiegel. WimS 1964-1976 (1979) oder mit Eckhard Henscheid Unser Goethe. Ein Lesebuch (1982). Im Buch der Zeichnerei (1989) gibt Bernstein einen Querschnitt durch die satirisch-humoristische Zeichenkunst der vergangenen Jahrhunderte. Nach Vorbildern von Heinrich Hoffmann (1994) zeichnete Bernstein den „Original-Struwwelpeter” in einer modernen, ironisch gebrochenen Fassung.

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