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Windows Live® Suchergebnisse BipedieEnzyklopädieartikel
Bipedie (lateinisch bi-: zwei-; pes: Fuß), zweibeiniges Laufen, Fähigkeit von Wirbeltieren bzw. des Menschen, nur auf den hinteren Extremitäten zu laufen. Die Vögel sind diejenige Wirbeltierklasse, deren Arten ausnahmslos biped laufen; ihre vorderen Gliedmaßen sind zu Flügeln umgebildet, die zumeist zum Fliegen, bei manchen Arten wie den Pinguinen jedoch zum Schwimmen oder aber, insbesondere bei den Laufvögeln, zum Ausbalancieren des Laufes dienen. Ebenfalls weit verbreitet war Bipedie unter den Dinosauriern; die Vordergliedmaßen der zweibeinig laufenden Arten waren zum Teil stark verkümmert. Vorübergehend auf den Hinterbeinen laufen können die zu den Leguanen gehörenden Basilisken. Zu den Reptilien gehört auch das älteste bekannte zweifüßig laufende Tier: das 290 Millionen Jahre alte, etwa 26 Zentimeter große Eudibamus cursoris, dessen fossile Überreste 1993 in Thüringen gefunden wurden. Unter den heute lebenden Säugetieren bewegen sich die Kängurus zweibeinig (hüpfend) fort, und manche Affen wie Schimpansen laufen vorübergehend zweibeinig. Der Mensch ist der einzige heute lebende Primat, der vollständig an zweibeiniges Laufen angepasst ist und deshalb seine vorderen Gliedmaßen für andere Aufgaben nutzen kann. Zudem ist der aufrechte Gang des Menschen weniger energieaufwendig als das vierfüßige Laufen der Schimpansen.
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