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Windows Live® Suchergebnisse BlaumerleEnzyklopädieartikel
Blaumerle, in Südeuropa, Nordafrika und Asien verbreitete Drosselart. Die Weibchen haben ein schlichtes braunes Gefieder, auf der Unterseite mit beigen Federrändern. Die Männchen tragen zur Brutzeit ein typisches schlehenblaues Gefieder. Die wärmeliebende Blaumerle besiedelt sonnenwarme, mit Gebüsch durchsetzte Felshänge, Steinbrüche und auch Gebäuderuinen des Mittelmeerraumes. Sie ist dort überwiegend Standvogel, zieht sich aber im Winter in tiefere Lagen zurück. Meist sitzt die Blaumerle zur Insektenjagd auf Felsvorsprüngen, sie frisst jedoch auch Regenwürmer, Schnecken und kleinere Reptilien. Im Spätsommer und Herbst besteht ihre Nahrung aus Früchten und Sämereien. Die Blaumerle führt eine monogame Saisonehe und baut ihr Nest in Steinspalten und auf kleinen Felsvorsprüngen. Ende April beginnt die Brutzeit, in der meist fünf Eier gelegt werden. Die Blaumerle überwintert im tropischen Afrika und kehrt ab März in ihre Brutgebiete zurück. Systematische Einordnung: Die Blaumerle heißt zoologisch Monticola solitarius, sie gehört zur Familie Turdidae.
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