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Windows Live® Suchergebnisse Jeff BridgesEnzyklopädieartikel
Jeff Bridges (*1949), amerikanischer Schauspieler. Mit seiner Vielseitigkeit gehört er seit Anfang der siebziger Jahre zu den profiliertesten Darstellern des amerikanischen Films. Er wurde am 4. Dezember 1949 in Los Angeles als Sohn des bekannten Schauspielers Lloyd Bridges geboren, an dessen Seite er im Alter von acht Jahren in der Fernsehserie Sea Hunt (1957) zum erstenmal in einer Filmrolle zu sehen war. Er besuchte die University High School in Los Angeles und erhielt wie sein Bruder Beau Schauspielunterricht am Herbert-Berghof-Studio in New York. Die Rolle des Duane Jackson in Peter Bogdanovichs The Last Picture Show (1971; Die letzte Vorstellung), einer konzentrierten Schilderung der Tristesse einer texanischen Kleinstadt zu Beginn der fünfziger Jahre, war sein erster großer Filmerfolg, für den er für den Oscar nominiert wurde, wie auch später für seine Darstellungen in Thunderbolt and Lightfood (1974; Den letzten beißen die Hunde) und Starman (1984; Starman). Sein zurückhaltendes Spiel und seine lässige, virile Ausstrahlung machten ihn in der Folge zu einem der interessantesten Charakterdarsteller des amerikanischen Films, abseits von Starruhm und Mainstreamkino. Bridges’ Vielseitigkeit und Talent kommen in den unterschiedlichsten Rollen zum Ausdruck, z. B. als Wissenschaftler in John Guillermins King Kong-Remake (1976) an der Seite von Jessica Lange, als vom Leben enttäuschter Musiker in The Fabulous Baker Boys (1989; Die Fabelhaften Baker Boys) an der Seite von Michelle Pfeiffer und Beau Bridges, als cooler New York City-Rundfunk-DJ in The Fisher King (1991; König der Fischer), als Überlebender eines Flugzeugabsturzes in dem psychologischen Drama Fearless (1994; Fearless – Jenseits der Angst), als hartgesottener Bombenspezialist in dem Actionthriller Blown Away (1994; Explosiv) oder als Liebhaber in der Romanze The Mirror Has Two Faces (1996; Liebe hat zwei Gesichter) an der Seite von Barbra Streisand. Bridges verkörperte den gealterten Duane Jackson in Bogdanovichs Texasville (1990; Texasville), der Fortschreibung von The Last Picture Show, in der sich der Regisseur der Frage widmet, was aus seinen Figuren nach 33 Jahren geworden ist. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war die Rolle eines arbeitsscheuen Althippies und Kegelbruders, der zufällig in einen Entführungsfall verwickelt wird, in Joel und Ethan Coens Komödie The Big Lebowski (1998; The Big Lebowski), zudem ein klarsichtiges Porträt der Stadt Los Angeles. Es folgten der Kriminalfilm Arlington Road (1999; Arlington Road), der Politthriller The Contender (2000; Rufmord – Jenseits der Moral), in dem Bridges auf überzeugende Weise einem demokratischen US-Präsidenten mit dem lässig-professionellen Auftreten eines Bill Clinton Gestalt verlieh, der mysteriöse Sciencefictionfilm K-Pax (2002; K-Pax), das ambitionierte Turfepos Seabiscuit (2003; Seabiscuit) mit Bridges als schwerreichem Unternehmer und Pferdebesitzer sowie das Ehedrama The Door in the Floor (2004; Die Tür der Versuchung, nach John Irving). Der vielseitige Schauspieler ist daneben auch ein begabter Musiker, Photograph und Zeichner. Fotoarbeiten von Jeff Bridges wurden auf Ausstellungen gezeigt und in dem Band Pictures (2003) veröffentlicht.
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