Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Nicolas Cage", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Nicolas Cage

Windows Live® Suchergebnisse

  • Nicolas Cage

    Starportrait zu Nicolas Cage! MovieMaze.de mit den aktuellen Stars von Film. DVD und Kino! ... Beruf: Schauspieler, Produzent Geburt: 07. Januar 1964 in Long Beach, Kalifornien

  • Amazon.de: Nicolas Cage

    Sie haben keine kürzlich angesehenen Artikel oder Suchanfragen. Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information ...

  • Nicolas Cage – Wikipedia

    Nicolas Cage (* 7. Januar 1964 in Long Beach, Kalifornien; eigentlich Nicholas Kim Coppola) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Er ist der Neffe des Filmregisseurs und ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Nicolas Cage

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Nicolas CageNicolas Cage

Nicolas Cage, eigentlich Nicholas Kim Coppola, (*1964), amerikanischer Filmschauspieler. Für seine darstellerische Leistung in Leaving Las Vegas (1995; Leaving Las Vegas) wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet.

Cage wurde am 7. Januar 1964 als Sohn eines Literaturprofessors und einer Choreographin und Tänzerin in Long Beach (Kalifornien) geboren. Der Neffe des renommierten amerikanischen Regisseurs Francis Ford Coppola brach Ende der siebziger Jahre die High School ab, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. 1979 gab er am American Conservatory Theatre in San Francisco in dem Stück Golden Boy sein Theaterdebüt, 1981 hatte er in Best of Times seinen ersten Auftritt in einem Fernsehfilm. Seine erste Rolle in einem Spielfilm übernahm er in der High-School-Komödie Fast Times at Ridgemont High (1982; Ich glaub, ich steh im Wald). In der Folge spielte Cage in einigen Filmen seines Onkels Francis Ford Coppola: neben Matt Dillon und Mickey Rourke in dem Jugendbandendrama Rumble Fish (1983; Rumblefish), an der Seite von Richard Gere in dem Gangster- und Jazzmusikerfilm Cotton Club (1984; Cotton Club) und zusammen mit Kathleen Turner in der Komödie Peggy Sue Got Married (1986; Peggy Sue hat geheiratet). In der Folge avancierte er zu einem der vielversprechendsten jungen Talente des Hollywoodkinos. Meist verkörperte Cage selbstbewusste und verschlossene, individualistische Charaktere.

In Alan Parkers Birdy (1984; Birdy), einem Psychodrama um einen vom Vietnamkrieg traumatisierten ehemaligen Soldaten, verkörperte Cage den Freund des Titelhelden. Es folgten die skurrile Komödie Raising Arizona (1987; Arizona Junior, Regie Joel Coen), Norman Jewisons Moonstruck (1987; Mondsüchtig) mit Cher in der weiblichen Hauptrolle und die Horrorkomödie Vampire’s Kiss (1989; Vampire’s Kiss). Ein Highlight seiner Laufbahn war die Rolle des Sailor Ripley in David Lynchs Roadmovie Wild at Heart (1990; Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula) an der Seite von Laura Dern. Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Liebespaares, dessen Liaison von der Mutter der Protagonistin hintertrieben wird.

Für seine eindringliche Darstellung eines Alkoholikers im Endstadium in Mike Figgis’ Trinkerdrama Leaving Las Vegas (1995; Leaving Las Vegas) wurde er mit einem Oscar und einem Golden Globe ausgezeichnet. Der Film erzählt in ungewöhnlich intensiven Bildern die Geschichte einer Liebe abseits gesellschaftlicher Normen zwischen der Prostituierten Sera (Elisabeth Shue) und dem alkoholabhängigen Ben, der sich bewusst zu Tode trinkt. Anschließend war Cage in drei großen Action-Blockbustern zu sehen: an der Seite von Sean Connery in Michael Bays The Rock (1996; The Rock – Fels der Entscheidung), neben John Cusack in Wolfgang Petersens Con Air (1997; Con Air) und zusammen mit John Travolta in John Woos Face/Off (1997; Im Körper des Feindes – Face/Off). Seit diesen Erfolgsfilmen zählte Cage zu den bestbezahlten Hollywood-Schauspielern.

Seine nächsten Filme, weiterhin zumeist actionreiche Thriller, enttäuschten trotz hochkarätiger Besetzungen und renommierter Regisseure an den Kinokassen, so Brian De Palmas Snake Eyes (1998; Spiel auf Zeit), Joel Schumachers 8mm – Eight Millimeter (1998; 8mm – Acht Millimeter) und Martin Scorseses Bringing out the Dead (1999; Bringing out the Dead). Glänzende Kritiken erhielt Cage dann für seinen Part in Spike Jonzes überbordendem Vexierspiel Adaptation (2003; Adaption), in dem er ganz gegen sein hartes Actionimage besetzt war. Mit John Turteltaubs National Treasure (2004; Das Vermächtnis der Tempelritter) und Andrew Niccols Lord of War (2005; Lord of War) folgten weitere Actionfilme. Anschließend spielte er einen der beiden Polizisten, aus deren Perspektive die Terroranschläge vom 11. September 2001 in Oliver Stones World Trade Center (2006; World Trade Center) geschildert werden. Cage, der von 1995 bis 2001 mit der amerikanischen Filmschauspielerin Patricia Arquette verheiratet war, ist seit 2000 auch als Produzent erfolgreich.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft