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John Carpenter

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John CarpenterJohn Carpenter

John Carpenter (*1948), amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Renommee erlangte er mit routiniert inszenierten Sciencefiction- und Horrorfilmen.

Carpenter wurde am 16. Januar 1948 als Sohn eines Violinisten und Musiklehrers in Carthage (Bundesstaat New York) geboren und wuchs in Bowling Green (Kentucky) auf. Nach dem Besuch der Western Kentucky University begann er 1968 ein Filmstudium an der University of California, wo er eine ganze Reihe von Kurzfilmen drehte. Für den Kurzfilm The Resurrection of Bronco Billy (1970) wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. Sein Spielfilmdebüt gab Carpenter mit der witzigen Sciencefictionparodie Dark Star (1973; Dark Star – Finsterer Stern), eine Low-budget-Produktion, die zum Kultfilm wurde. Assault on Precinct 13 (1976; Assault – Anschlag bei Nacht (1976) schildert die Belagerung einer Polizeistation durch eine gewalttätige Jugendbande.

In der Folge machte sich Carpenter einen Namen als Spezialist für routiniert und effektvoll inszenierte Sciencefiction- und Horrorfilme, die teilweise auch kommerziell sehr erfolgreich waren, u. a. entstanden Halloween (1978; Halloween – Die Nacht des Grauens), mit dem Jamie Lee Curtis ihren Durchbruch hatte, The Fog (1980; The Fog – Der Nebel des Grauens), Escape from New York (1981; Die Klapperschlange) mit Kurt Russell als Snake Plissken, The Thing (1982; Das Ding aus einer anderen Welt), Christine (1983; Christine, nach einem Roman von Stephen King), Starman (1984; Starman) mit Jeff Bridges, Prince of Darkness (1987; Fürsten der Dunkelheit), They Live (1988; Sie leben!), In the Mouth of Madness (1994; Mächte des Wahnsinns) und Escape from L. A. (1996; Flucht aus L. A.), eine Fortsetzung von Escape from New York. Mit Vampires (1998; John Carpenter’s Vampires) gelang ihm eine interessante Variation des Vampirstoffes. In dem mit Actionelementen versehenen Horrorfilm John Carpenter’s Ghosts of Mars (2001; John Carpenters Ghosts of Mars) knüpfte der Regisseur thematisch und dramaturgisch an Filme wie Assault und The Thing an, erreichte jedoch nicht die Überzeugungskraft der früheren Arbeiten.

Carpenters Filme sind sehr unterschiedlich in ihrer Qualität, teilweise dominieren die Spezialeffekte über eine differenzierte Gestaltung der Charaktere und der Handlung. In seinen besten Arbeiten gelingen Carpenter düstere Abbilder der modernen Zivilisation.

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