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  • Gilles Deleuze Links

    Die wichtigsten Links zur Philosophie von Gilles Deleuze.

  • Gilles Deleuze.: Friedrich Balke: Amazon.de: Bücher

    Taschenbuch: 185 Seiten; Verlag: Campus Fachbuch; Auflage: 1 (1998) Sprache: Deutsch; ISBN-10: 3593359804; ISBN-13: 978-3593359809; Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,4 x 1,5 cm

  • Gilles Deleuze – Wikipedia

    Gilles Deleuze [ʒil dəˈløːz] (* 18. Januar 1925 in Paris; † 4. November 1995 ebenda) war ein französischer Philosoph. Deleuze verfasste zahlreiche Schriften über ...

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Gilles Deleuze

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Gilles DeleuzeGilles Deleuze

Gilles Deleuze (1925-1995), französischer Philosoph. Neben Michel Foucault, Jacques Derrida und Jean Baudrillard ist er einer der Hauptvertreter der poststrukturalistischen französischen Philosophie.

Deleuze wurde am 18. Januar 1925 in Paris geboren. Unter dem Eindruck der Studentenrevolte versuchte Deleuze – ausgehend von Friedrich Nietzsche, dem Marxismus und der Psychoanalyse Sigmund Freuds – einen Zusammenhang zwischen Unbewusstem (der „Begierde”) und politischen Machtstrukturen aufzuzeigen: Nietzsche et la philosophie, (1962; Nietzsche und die Philosophie). Ab 1970 lehrte er als Professor in Paris. Nach der Lektüre von Henri Bergson richtete sich der Philosoph in den siebziger Jahren dann gemeinsam mit dem Psychoanalytiker Félix Guattari gegen die Dialektik einer abendländischen Philosophie Hegel’scher Provenienz, die zeitlich Heterogenes (These und Antithese) in einer höheren Identität (Synthese) zu vereinen sucht (Anti-Ödipus, 1972). Demgegenüber propagierte er ein Denken, das dem Inkompatiblen seine Unvereinbarkeit zu belassen und der Wirklichkeit und ihren „Differenzen” ihre Komplexität und Pluralität wiederzugeben suchte. Deleuzes Auffassung kulminiert im gemeinsam mit Guattari 1976 vorgestellten „Rhizom”, einem labyrinthischen Modell, in dem Bezüge nicht länger (wie im traditionellen Labyrinth) zwei- bzw. dreidimensional geschaffen werden können, sondern auf allen Ebenen, sozusagen unendlich, wie in einem Hypertext funktionieren (Rhizome, 1976). Die Idee wurde später von Umberto Eco zur Illustration seiner kulturellen Semiotik herangezogen. Im Anti-Ödipus erscheint die genialisch verklärte Spontaneität der Schizophrenie als revolutionäres Moment gegen die kapitalistische Gesellschaft – eine Vorstellung, die bis in Deleuze’ Essay Bartleby oder die Formel (1994) nachwirkt: Hier wird der Ausspruch des gleichnamigen Kanzleischreibers aus Hermann Melvilles Erzählung („Ich würde lieber nicht”) im Sinn einer solchen Unterwanderung erstarrter Strukturen interpretiert. Gilles Deleuze nahm sich am 4. November 1995 in Paris das Leben.

Zu Deleuzes zentralen Schriften gehören Empirisme et subjectivité (1953), Marcel Proust et les signes (1964, Proust und die Zeichen), Spinoza et la problème de l’expression (1968), Différence et répétition (1969), Logique du sens (1969), Mille plateaux (1980, mit Guattari, Tausend Plateaus), Foucault (1986) und Spinoza – Praktische Philosophie (1988). Des Weiteren liegen in deutscher Übersetzung u. a. vor: Der Faden ist gerissen (1977, gemeinsam mit Foucault), Kleine Schriften (1980), Dialoge (1980, gemeinsam mit Claire Parnet), Spinoza (1988), Bergson zur Einführung (1989), Das Bewegungsbild. Kino I (1989), Perikles und Vergil (1989), Kants kritische Philosophie (1990), Das Zeit-Bild (1991), Differenz und Wiederholung (1992), Unterhandlungen (1993), Die Logik des Sinns (1993), Die Falte. Leibniz und der Barock (1995), Francis Bacon: Logik der Sensation (1995), David Hume (1995), Fluchtlinien der Philosophie (1996), Lust und Begehren (1996), Was ist Philosophie? (1996), Beckett, Samuel: Quadrat (1996) sowie Kritik und Klinik (2000).

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