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Eigenkapital

Enzyklopädieartikel

Eigenkapital, der Teil des Gesamtkapitals eines Unternehmens, der im Gegensatz zum Fremdkapital (Kredite, Anleihen) von den Gesellschaftern selbst in den Betrieb eingebracht wird. Dabei kann es sich um persönliche Einlagen ebenso wie um nicht entnommene Gewinne handeln. Seit Mitte der sechziger Jahre ist die Eigenkapitalquote in den bundesdeutschen Unternehmen kontinuierlich gesunken.

Bei Aktiengesellschaften (siehe Gesellschaftsform) setzt sich das Eigenkapital aus zwei Elementen zusammen: dem Grundkapital, das von den Aktionären eingezahlt wird und mindestens 100 000 DM umfassen muss, und den Rücklagen, die hauptsächlich auf nicht ausgeschütteten Gewinnen beruhen. Das von den Gesellschaftern in eine GmbH eingebrachte Eigenkapital wird auch als Stammkapital bezeichnet und hat sich auf mindestens 50 000 DM zu belaufen. Im Gegensatz zu den erwähnten Kapitalgesellschaften stehen die Teilhaber von Personengesellschaften – abgesehen von den Kommanditisten – für die Verbindlichkeiten des Unternehmens auch mit ihrem Privatvermögen ein. Deshalb kann dieses ebenfalls zum Eigenkapital gezählt werden.

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