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  • Empfindsamkeit

    1740-1780. Die deutsche Empfindsamkeit ist eine literarische Strömung der Aufklärung . In ihr stellt sich der moralisch selbstgewisse Bürger, der seine ethischen ...

  • Empfindsamkeit – Wikipedia

    Empfindsamkeit bezeichnet eine Tendenz der europäischen Aufklärung . Sie kann zeitlich etwa von 1740 bis 1785 eingegrenzt werden, in England tritt sie bereits früher auf (etwa ...

  • Empfindsamkeit

    Erfahren Sie hier sämtliche Informationen über Autoren, Werke und literarischen Formen der Empfindsamkeit.

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Empfindsamkeit

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Friedrich Gottlieb Klopstock: Der MessiasFriedrich Gottlieb Klopstock: Der Messias

Empfindsamkeit, aus der Übersetzung des Buchtitels A Sentimental Journey Through France and Italy von Laurence Sterne entstandene Bezeichnung für die literarische Strömung innerhalb der Aufklärung zwischen 1730 und 1800, die sich gegen den reinen, kühl-vernunftbetonten Rationalismus des 18. Jahrhunderts wandte und stattdessen dezidiert zu einer (emotional oft bis zur Rührseligkeit übersteigerten) Verinnerlichung strebte; Gotthold Ephraim Lessing hatte 1768 die Übersetzung vorgeschlagen. In der englischen Literatur nahm die Bewegung ihren Anfang eben mit Sternes Roman, sowie mit den Tugendromanen von Samuel Richardson und James Macphersons Ossian-Dichtung. Zum englischen Einfluss trat in der deutschen Literatur der Pietismus, der in Gefühlsüberschwang und schwärmerischen Genuss seelischer Regungen verweltlicht wurde. Bevorzugte Formen waren der Briefroman – das populärste Zeugnis der Gattung vor Johann Wolfgang von Goethes Die Leiden des jungen Werthers war Christian Fürchtegott Gellerts Das Leben der schwedischen Gräfin von G... –, das Rührstück (neben Gellert war Christian Weise ein prominenter Vertreter) und die vom Göttinger Hain gepflegte Liebes- und Freundschaftslyrik. Zum Höhepunkt der deutschen Literatur der Empfindsamkeit wurde Friedrich Gottlieb Klopstocks Kunstlyrik und sein religiöses Epos Der Messias. Schlusspunkt und in gewisser Weise Überwindung der empfindsamen Literatur ist Goethes Werther. Im Sturm und Drang setzten sich Tendenzen der Empfindsamkeit fort.

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