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Feldmaus

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FeldmausFeldmaus

Feldmaus, häufigste Wühlmausart Europas. Die Feldmaus hat eine Kopfrumpflänge von 9 bis 12,5 Zentimetern, sie ist graubraun bis sandfarben gefärbt, mit hellerer, nicht scharf abgesetzter Unterseite. Ihr Verbreitungsgebiet reicht vom nordöstlichen Spanien über Mitteleuropa bis in das nordöstliche China.

Die bewegungsfreudigen Tiere haben einen drei bis vierstündigen Wach-Schlaf-Rhythmus. Sie leben in weit verzweigten, selbst gegrabenen Bauen und Gangsystemen, in deren Umkreis sie ihre Nahrung suchen: Kräuter, Wurzeln, Samen und Feldfrüchte. Im Winter werden Nester auch unter der Schneedecke im Gras oder auch in Feldscheunen angelegt. Feldmäuse können sich ganzjährig fortpflanzen, die Hauptpaarungszeit liegt aber zwischen März und Oktober. 16 bis 24 Tage nach der Begattung werden drei- bis sechsmal im Jahr bis zu zwölf Junge geboren. Feldmauspopulationen können in Jahren der Massenvermehrung sehr hohe Dichten von bis über 25 Tieren pro 100 Quadratmeter erreichen, dann zeigen zeitversetzt auch ihre Feinde – Greifvögel, Eulen und Raubtiere – erhöhte Reproduktion.

Systematische Einordnung: Die Feldmaus heißt wissenschaftlich Microtus arvalis, sie gehört zur Familie Cricetidae.

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