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Windows Live® Suchergebnisse FlugEnzyklopädieartikel
Flug, Fähigkeit von Tieren, sich im Luftraum fortzubewegen. Der passive Gleitflug wird durch Flughäute, Flossen, Hautlappen oder Flügel ermöglicht. Zumeist durch Fallenlassen von erhöhten Stellen aus können solche Flieger mehr oder weniger weit gleiten. Beispiele sind Gleithörnchen, fliegende Reptilien wie Flugdrachen, manche tropischen Frösche, die weite Schwimmhäute zwischen den Zehen tragen, oder der „Urvogel” Archaeopteryx. Ebenfalls zu den Gleitfliegern zählen die Fliegenden Fische, die sich aus dem Wasser katapultieren. Beim aktiven Flug sind die Flügel Tragflächen und Antriebsorgan zugleich. Durch Auf- und Abschlagen wird mit Muskelkraft Auftrieb und Geschwindigkeit gewonnen. Aktive Flieger im Tierreich sind die meisten Vögel, die Fledertiere und die große Mehrzahl der Insekten; unter den Reptilien waren die Flugsaurier zum aktiven Flug in der Lage. Die Flugtechnik der Insekten gleicht im Prinzip dem Vogelflug. Insekten müssen aber, wegen ihrer Kleinheit und des Baues ihrer Flügel, eine wesentlich höhere Schlagfrequenz als Wirbeltiere aufbringen (Stechmücken z. B. 300 Schläge pro Sekunde). Die nach dem tschechischen Physiker Čeněk Strouhal benannte Strouhal-Zahl liegt offenbar für alle aktiv fliegenden Tiere (aber auch für Tiere, die sich mit Flossen im Wasser fortbewegen) in dem engen Bereich zwischen 0,2 und 0,4: Sie wird errechnet, indem man das Produkt aus Schlagfrequenz und Flügelausschlag durch die Fluggeschwindigkeit teilt (Nature, 2003).
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