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Windows Live® Suchergebnisse FlunderEnzyklopädieartikel
Flunder, Meeresfisch aus der Ordnung der Plattfische. Der Körper der etwa 30 Zentimeter (maximal 50 Zentimeter) langen Flunder ist abgeflacht, beide Augen liegen auf einer Körperseite; diese ist dunkel olivgrün oder braun mit gelben oder orangen Flecken. Die augenlose Seite ist meist weiß. Die Seitenlinie ist beiderseits zu dornigen Warzen umgebildet. Die Flunder bewohnt Küsten- und Brackwasserzonen vom Eismeer bis zum Mittelmeer und Schwarzen Meer. Mit ihren in zwei Reihen angeordneten kleinen spitzen Zähnen frisst sie Muscheln, Schnecken, Kleinkrebse und kleine Fische. Flundern halten sich den größten Teil des Tages im Sand vergraben auf und wandern nachts zur Nahrungssuche in seichte Gewässer. Die Jungfische sind in den ersten Wochen frei schwimmend und haben je ein Auge auf beiden Seiten. Mit der Umwandlung im Körperbau kommt es auch zur bodennahen Lebensweise. Zwischen Januar und März wird der Laich in Küstennähe abgelegt. Die geschlüpften Jungfische wandern in Flüsse ein (früher erschienen sie bis Mainz im Rhein) und kehren am Ende des dritten Jahres ins Meer zurück. Flundern kommen als Frisch- oder Räucherfisch in den Handel. Im westlichen Nordatlantik lebt die bis 60 Zentimeter lange Winterflunder, die wirtschaftlich ebenfalls von Bedeutung ist. Systematische Einordnung: Die Flunder trägt den zoologischen Namen Platichthys flesus, sie gehört in die Familie Pleuronectidae. Die Winterflunder heißt Pseudopleuronectes americanus.
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