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  • (GES,P) Friedrich von Gentz über Preußens Haltung 1815

    Primaerliteratur: Deutschland | Deutscher Bund [P | S | M] Friedrich von Gentz über Preußens Haltung 1815 „Preußen brachte zum Kongress bloß den einen unbändigen Wunsch mit ...

  • WEB.DE - Lexikon

    Friedrich von Gentz wurde am 2. Mai 1764 in Breslau als Sohn einer angesehenen preußischen Beamtenfamilie geboren. Sein Vater war Münzmeister, später Generalmünzdirektor in ...

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Friedrich Gentz

Enzyklopädieartikel

Friedrich Gentz (1764-1832), Publizist und Politiker. Gentz wurde am 2. Mai 1764 in Breslau geboren. 1785 ging er in preußische Dienste und war von 1793 bis 1802 Kriegsrat. Beeinflusst von den Ideen Jean-Jacques Rousseaus, begrüßte er zunächst die Französische Revolution. Unter dem Eindruck des von ihm 1793/94 übersetzten und herausgegebenen Werkes Reflections in the Revolution of France (1790) des konservativen englischen Staatsdenkers Edmund Burke wandelte er sich zum Gegner der Revolution und geriet mit seiner antifranzösischen Haltung auch in Konflikt mit der preußischen Politik. 1802 ging er nach Österreich und arbeitete dort ab 1803 publizistisch. 1810 beauftragte ihn Fürst von Metternich mit der Herausgabe der offiziösen Zeitung Österreichischer Beobachter. 1813 wurde Gentz, enger Berater Metternichs, außerordentlicher Hofrat und spielte in der Folge, u. a. auf dem Wiener Kongress, eine wichtige Rolle sowohl in der europäischen Politik wie auch im Deutschen Bund. Wie Metternich galt auch Gentz als Symbol der Reaktion in der Zeit des Vormärz. Gentz starb am 9. Juni 1832 in Wien.

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