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Windows Live® Suchergebnisse IbizaEnzyklopädieartikel
Ibiza, westlichste Insel der zu Spanien gehörenden Balearen im westlichen Mittelmeer. Zusammen mit der südlich gelegenen Insel Formentera und den kleineren umliegenden Eilanden bildet sie die so genannte Pityusen-Gruppe. Ibiza wird von zwei Bergrücken durchzogen, im südlichen wird im Atalayasa de San José mit 475 Metern die größte Höhe der gesamten Insel erreicht. Beide Bergrücken werden von einer ausgedehnten Niederung getrennt. Die Küsten sind überwiegend steil, an einigen Stellen sind flache Badebuchten entwickelt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 70 000, größte Stadt ist die Hauptstadt Ibiza an der Südküste der Insel mit circa 30 000 Einwohnern. Der Hafen der Stadt bietet regelmäßige Schiffsverbindungen nach Palma auf Mallorca und zu einigen Küstenstädten auf dem spanischen Festland. Bedeutendster Wirtschaftszweig auf Ibiza ist der Fremdenverkehr. Neben dem Tourismus bilden die Gewinnung von Meersalz, der Anbau von Obst (vor allem Melonen und Erdbeeren) und Kartoffeln sowie die Fischerei die wichtigsten Wirtschaftsgrundlagen. Da viele Flüsse im Sommer trocken fallen, erfolgt die Landnutzung an vielen Stellen der Insel im Bewässerungsfeldbau. In einigen Orten spielt das Kunsthandwerk eine wichtige Rolle, wie etwa in San Rafael, wo es eine Reihe von Keramikwerkstätten gibt. In der Höhle Es Cuyeram im Nordosten von Ibiza wurden Keramikreste aus der Jungsteinzeit sowie eine bronzene Tafel aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. gefunden, die im Neuen Museum (Museo Monográfico de Puig de Molins) der Hauptstadt ausgestellt sind. Wegen ihrer biologischen Vielfalt und ihres kulturellen Erbes wurde die Insel 1999 von der UNESCO sowohl zum Weltnatur- als auch zum Weltkulturerbe erklärt.
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