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Windows Live® Suchergebnisse ImmissionEnzyklopädieartikel
Immission, Zufuhr von festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen sowie die Einwirkungen von Geräuschen, Erschütterungen, Strahlen und ähnlichen Faktoren auf den Menschen und seine Umwelt. Immissionen gehen auf Emissionen zurück, sind also mit menschlicher Tätigkeit verbunden. Die Zufuhr aus natürlichen Quellen, etwa der Eintrag von Salzpartikeln aus der Meeresbrandung, wird in der Regel nicht als Immission bezeichnet. Immissionen haben stets nachteilige Folgen, die von der Belästigung durch üble Gerüche bis zur Zerstörung ganzer Biotope durch gefährliche Schadstoffe in der herangeführten Luft reichen. Der Immissionsschutz spielt daher im Umweltschutz eine zentrale Rolle. Rechtliche Grundlagen sind Gesetze, Richtlinien und Verwaltungsvorschriften wie in Deutschland das Bundesimmissionsschutzgesetz oder die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft). Diese Normen legen u. a. zum Schutz vor Gesundheitsgefahren, erheblichen Nachteilen und Belästigungen bestimmte Immissionswerte (Grenzwerte) fest, die nicht überschritten werden dürfen, etwa bei der Verunreinigung der Luft durch Staub, Kohlenmonoxid und andere Schadstoffe. Zur Immissionsüberwachung dienen regelmäßige, flächendeckende oder stichprobenartig an einzelnen Orten vorgenommene Messungen. Die Ergebnisse dieser Messungen werden im Immissionskataster zusammengefasst und meist in Karten dargestellt. Die Messwerte zeigen, dass die Immissionsbelastung räumlich und zeitlich sehr stark schwankt. In hoch belasteten Großstädten und Ballungsräumen können z. B. die Immissionen von Stickoxiden oder Schwefeldioxid bei bestimmten Wetterlagen bis zu 1 000-mal höher als in Reinluftgebieten wie im Hochgebirge oder an der Küste sein. Regionen, die vollkommen frei von Schadstoffzufuhr sind, gibt es auf der Erde praktisch nicht mehr. Selbst in der Antarktis, die weit von den Emittenten entfernt liegt, kommt es zu einem beträchtlichen Eintrag von Quecksilber und anderen Schwermetallen.
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