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IOC (auch IOK), Internationales Olympisches Komitee, höchste und allein entscheidende Instanz für die Olympischen Spiele mit Sitz in Lausanne. Die Organisation wurde am 23. Juni 1894 von Baron Pierre de Coubertin in Paris gegründet. Organe des IOC sind der Präsident (seit Juli 2001 Jacques Rogge), das Exekutivkomitee und die Vollversammlung (Session). Das Exekutivkomitee besteht aus dem Präsidenten, drei Vizepräsidenten sowie sieben weiteren Mitgliedern und tagt mindestens einmal im Jahr. Die Vollversammlung findet unter Leitung des Exekutivkomitees statt und legt die Regeln fest, entscheidet über das olympische Programm und vergibt die Austragungsorte (sechs Jahre vor Ausrichtung). Dem IOC gehören 199 Nationale Olympische Komitees an (Stand: 2001). Zur Unterstützung des Exekutivkomitees werden Kommissionen eingesetzt, u. a. für Kultur, Finanzen, Recht, Medizin, Medien und Breitensport. 1981 schaffte das IOC die Amateur-Regel ab und öffnete die Olympischen Spiele für Profis, die 1988 in Seoul (Südkorea) erstmals offiziell teilnahmen. 1999 gerieten das IOC und ihr Präsident Juan Antonio Samaranch in die Kritik der Öffentlichkeit, nachdem ein Korruptionsskandal im Zusammenhang mit der Vergabe von Olympischen Spielen aufgedeckt worden war. Als Nachfolger von Samaranch wurde im Juli 2001 der Belgier Jacques Rogge ins Amt des IOC-Präsidenten gewählt.
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