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  • King Crimson – Wikipedia

    King Crimson ist eine englische Progressive-Rock-Gruppe, die am 15. November 1968 von Robert Fripp und Michael Giles gegründet wurde und bis heute in wechselnden Formationen ...

  • King Crimson

    Porträt der Rockgruppe King Crimson,leicht geändert übernommen aus Babyblaue Prog Reviews (http://prog.musicpage.de)

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King Crimson

Enzyklopädieartikel

King Crimson, britische Rockgruppe. Die Band ist seit Ende der sechziger Jahre eine der innovativsten und experimentierfreudigsten Formationen der internationalen Popmusik.

Kopf der Band ist der am 16. Mai 1946 in Wimborne (Grafschaft Dorset) geborene Gitarrist und Komponist Robert Fripp. 1967 gründete er im südenglischen Bournemouth das Quintett King Crimson, zu dem damals auch der Bassist und Sänger Greg Lake gehörte, der später mit Emerson, Lake & Palmer zum Superstar aufstieg. Zusätzliches festes Mitglied der Band war neben den Musikern der Texter Pete Sinfield. Der Band gelang der von Publikum und Kritik frenetisch gefeierte Durchbruch, als sie 1969 im Hyde Park als Vorgruppe der Rolling Stones auftraten. Die erste LP In The Court Of The Crimson King erreichte daraufhin Rang vier der britischen Charts. Auch das Folgealbum In The Wake Of Poseidon (1970) entpuppte sich als Verkaufserfolg.

Mit ihrem Anspruch der klanglichen Perfektion und ihrer stilistischen Vielfalt galt die Band als eine der innovativsten und intellektuellsten ihrer Zeit. Nach 1970 erlebte King Crimson einen fast unüberschaubaren Musikerwechsel, wobei Robert Fripp meist auf Spitzenmusiker der unterschiedlichsten Genres zurückgreifen konnte. Gastspiele bei King Crimson absolvierten u. a. der Sänger Jon Anderson der Art-Rockgruppe Yes. Zudem engagierte Robert Fripp so renommierte Künstler wie den Jazzpianisten Keith Tippet oder auch Ian McDonald, der spätere Gitarrist von Foreigner.

Nachdem Fripp die Band 1974 offiziell aufgelöst hatte, kam es 1981 zu einer Neuformation mit der Besetzung Robert Fripp, Bill Bruford (Schlagzeug, früher bei Yes), Adrian Belew (Gesang, Gitarre) und Tony Levin (Bass). Nach erneuter Auflösung im Jahr 1984 folgte wiederum ein Comeback 1994.

Die weiteren Alben von King Crimson sind Lizard (1970), Islands (1971), Earthbound (1972), Larks Tongues in Aspic (1973), Starless & Bible Black (1974), Red (1974), U.S.A. (1975), Discipline (1981), Beat (1982), Three of a Perfect Pair (1984), The Return of the Crimson King (1990), die Mini-LP Vroom (1994), Thrak (1995), Night Watch (1998), Cirkus (1999), The ConstruKtion of Light (2000) und The Power to Believe (2002). Als Solokünstler machte Robert Fripp mit extremen Gitarrenexperimenten auf sich aufmerksam, und er arbeitete immer wieder mit Brian Eno zusammen.

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