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Kontinentalität

Enzyklopädieartikel

Kontinentalität, der Einfluss von Festlandsmassen auf das Klima an bestimmten geographischen Orten. Die Kontinentalität nimmt mit der Entfernung von Meeren zu. Im Inneren der Kontinente ist die Kontinentalität am größten. Die Stärke der Kontinentalität wird gewöhnlich mit dem Kontinentalitätsgrad ausgedrückt und in Prozent angegeben. Kontinentales Klima ist das Gegenstück zum maritimen und ozeanischen Klima (siehe Maritimität) und ist durch große Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sowie Tag und Nacht gekennzeichnet. Die Übergangsjahreszeiten sind nur von kurzer Dauer. Die starke Ausprägung der Temperaturextreme wird als thermische Kontinentalität bezeichnet. Das Maximum der Niederschläge liegt im Sommer (wegen der thermischen Konvektion), gleichwohl ist auch eine Abnahme der Niederschläge – im Gegensatz zu maritim geprägten Orten – zu verzeichnen. Die Abnahme der Niederschläge wird als hygrische Kontinentalität bezeichnet.

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