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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

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Institute der MPGInstitute der MPG

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., gemeinnützige Forschungsorganisation bestehend aus unabhängigen wissenschaftlichen Instituten, Einrichtungen, Forschungsstellen und -gruppen. Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) wurde 1948 als Nachfolgeorganisation der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. gegründet. Ihr Ziel ist es, Schwerpunkte in bestimmten Forschungsbereichen in Ergänzung zur Forschung an den Hochschulen zu bilden. Der Hauptsitz der Verwaltung befindet sich in München. Eine 1975 geschlossene Rahmenvereinbarung über die gemeinsame Förderung der Forschung nach Artikel 91b des Grundgesetzes und die Ausführungsvereinbarung über die Förderung der MPG regelt die Finanzierung der über 70 Einrichtungen, die über ganz Deutschland verteilt sind. Im Wesentlichen werden demnach die Zuschüsse je zur Hälfte vom Bund und den Ländern getragen. Der Haushalt der MPG betrug 1996 rund 1,8 Milliarden DM. Die MPG greift vor allem Forschungsrichtungen auf, die an den Universitäten wegen ihres interdisziplinären Charakters oder wegen des Aufwands, den sie erfordern, nicht durchgeführt werden können. Die Forschungseinrichtungen der MPG sind in drei Sektionen aufgeteilt. Die Grundlagenforschung im Bereich der Physik, Astronomie, Chemie und Mathematik der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion bildet die klassische Basis des technischen Fortschritts. Die Biologisch-Medizinische Sektion erforscht das Leben, während sich die Geisteswissenschaftliche Sektion mit der geistigen Existenz des Menschen sowie seiner Entwicklung und gesellschaftlichen Organisation beschäftigt. Die MPG betreibt insgesamt 78 Forschungsinstitute mit zahlreichen Außenstellen und Laboratorien: 63 davon befinden sich in den alten, 15 in den neuen Ländern, zwei im Ausland (Italien, Niederlande). Zusätzlich gibt es an den Instituten befristete Arbeitsgruppen, die nach Ablauf ihrer Förderzeit von den Gastuniversitäten übernommen werden. Die MPG plant in den neuen Bundesländern eine vergleichbare Institutsdichte wie im alten Bundesgebiet: 18 bis 20 Institute sollen noch gegründet werden. Zuletzt beschäftigte die MPG rund 2 900 Wissenschaftler bei insgesamt etwa 11 050 Mitarbeitern. Dazu arbeiten pro Jahr circa 6 300 studentische Hilfskräfte, Doktoranden, Postdoktoranden und Gastwissenschaftler an den Max-Planck-Instituten.

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