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Windows Live® Suchergebnisse WeideEnzyklopädieartikel
Weide, in der Landwirtschaft die Bezeichnung für Grünland, dessen gesamter Pflanzenertrag, der während der Vegetationszeit wächst, durch Weidevieh genutzt (abgegrast) wird (siehe Weidewirtschaft). Man unterscheidet zwischen intensiv genutzten Fettweidegebieten, die in Deutschland vor allem in nördlichen Regionen zu finden sind, Extensivweidegebieten (die nicht eingezäunten Hutungen und in Grünland umgewandelte Brachen), die als Schafweiden genutzt werden, und oberhalb der Baumgrenzen gelegenen Almen oder Alpen, die als Sommerweiden dienen. Eine spezielle Form der Grünlandnutzung sind die so genannten Mähweiden, die innerhalb einer Vegetationsperiode wechselweise geschnitten oder beweidet werden. Sie finden sich vor allem in Regionen, in denen aufgrund kurzer Vegetationsperioden die Notwendigkeit besteht, größere Mengen von Winterfutter für das Vieh zu erzeugen. Vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt aus zeigt sich die Viehhaltung auf der Weide günstiger als die Gewinnung von Heu durch Wiesennutzung, da sie weniger Arbeitsleistung erfordert. Jedoch ermöglicht die Weidenutzung nicht die Gewinnung von Winterfutter, des Weiteren sind nicht alle Grünlandflächen zur intensiven Weidenutzung geeignet. Als zwingende Voraussetzungen gelten ausreichende Niederschläge, geregelte Grundwasserverhältnisse, Trittfestigkeit der Narbe und relativ geringe Entfernung zum Hof.
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