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    Stichwörter: Trichterfalle; Beuteerwerb/ Insecta; Ameisenlöwe; Produktionsjahr: 1984: Erscheinungsjahr: 1988: Hersteller: Norbert Kaschek (Münster)

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    Die Ringelnatter wird in ihrem Aussehen, in Bewegung, beim Beuteerwerb und der Nahrungsaufnahme gezeigt. Vorgänge wie Paarung, Eiablage, Schlüpfen der Jungen und Häutung können ...

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Beuteerwerb

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Rotfuchs bei der MäusejagdRotfuchs bei der Mäusejagd

Beuteerwerb, verhaltenskundliche Bezeichnung für das Jagen oder allgemein das Beschaffen von tierischer Nahrung bei räuberisch lebenden (manchmal auf bei Pflanzen fressenden) Tieren.

Je nach Artzugehörigkeit besitzen Räuber (im ökologischen Sinn alle Tiere, die Beute machen) mehr oder wenige enge Beutespektren. Der Blauwal ist z. B. auf Krill, eine Schwebgarnele, spezialisiert, während die Schleiereule einer Vielzahl von Kleinsäugerarten nachstellt. Räuber besitzen verschiedenartige Anpassungen, die ihnen den Fang der Beute erleichtern. Bei den Säugetieren sind dies vor allem Krallen und Zähne, z. B. die Reißzähne (von Vorbackenzähnen und Backenzähnen gebildete Brechschere) bei Hund und Wolf. Der Blauwal benutzt seine Barten zum Aussieben der Beute, und auch Sardellen (siehe Anchovis) besitzen im Mundbereich einen Filterapparat für Zooplankton. Und Chamäleons fangen Beute mit ihrer Schleuderzunge.

Unter den wirbellosen Räubern sind es meist ebenfalls Mundwerkzeuge und Beine, die zum Jagen eingesetzt werden. Libellenlarven besitzen am Kopf eine Fangmaske, mit der sie blitzschnell ihre Opfer ergreifen. Ähnlich geht die Gottesanbeterin (siehe Fangschrecken) vor, sie verwendet dafür jedoch ihre Fangbeine. Manchmal setzen Räuber auch selbst hergestellte Hilfsmittel zum Beuteerwerb ein, wie etwa die Spinnen ihre Netze oder die Ameisenlöwen (siehe Ameisenjungfern) ihre Sandtrichter, die als Ameisenfalle fungieren. Viele Räuber verwenden außerdem Gift, um ihre Opfer zu immobilisieren, oder sie spritzen ihnen Verdauungssekret ein, um sie leichter aussaugen zu können.

Jeder Räuber bevorzugt bestimmte Brockengrößen. Bei gleichgroßen Räubern sind diese im Durchschnitt zumeist ungefähr gleich. Es gibt jedoch interessante Ausnahmen, z. B. riesige Bartenwale, die winzige Krebse fressen, oder Schlangen und auch Tiefseefische, die nach vergleichsweise riesiger Beute schnappen. Viele Räuber stellen ihrer Beute aktiv nach. Lauerjäger warten jedoch geduldig, bis sich ihnen ein Beutetier zufällig nähert und schlagen dann blitzartig zu. Anglerfische (siehe Armflosser) verwenden dafür zusätzlich einen Körperanhang als Köder. Viele Räuber tarnen sich, um nicht von der Beute erkannt zu werden. Einige sehen wie harmlose Tiere aus und können sich daher ganz unverdächtig ihren Opfern nähern, wie etwa der amerikanische Mohrenbussard: Er ähnelt Truthahngeiern und gesellt sich auch gern zu ihnen, um dann überraschend auf seine Beute (Kleinsäuger, Vögel, Reptilien) herabzustoßen; diese Art von Tarnung nennt man aggressive Mimikry.

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