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  • Halbaffen – Wikipedia

    Halbaffen (Prosimiae) ist die veraltete Bezeichnung einer Unterordnung der Primaten. Die Bezeichnung Halbaffen bezieht sich darauf, dass sie Merkmale besitzen, welche sie mit ...

  • Halbaffen

    wissenschaftlicher Name: <i>Prosimii</i>. Halbaffen sind eine Unterordnung der Primaten. ... Halbaffen wissenschaftlicher Name: Prosimii. Halbaffen sind eine Unterordnung der ...

  • Halbaffen - Tierlexikon ´World of Animals´

    Die Säugetiere, zu denen - zoologisch betrachtet - auch wir Menschen gehören, sind warmblütige, wenigstens embryonal behaarte Wirbeltiere mit meist vier Gliedmaßen. Sie haben ...

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Halbaffen

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IndriIndri

Halbaffen, in Ostasien, Afrika und auf Madagaskar verbreitete Unterordnung ursprünglicher Primaten mit sechs Familien.

Zu dieser Unterordnung gehören die Familien der Fingertiere, Galagos, Indris, Koboldmakis, Lemuren und Loris. Manche Arten wie die Indris sind affenähnlich, doch gibt es unter den Halbaffen auch außergewöhnliche Tiergestalten wie das Fingertier. Die Kopfrumpflängen der Halbaffen variieren von sechs Zentimetern (Zwerg-Mausmaki) bis zu 80 Zentimetern (Indri). Das Evolutionsniveau von Halbaffen liegt unter dem der Affen (der zweiten Unterordnung der Primaten). Ihre relative Gehirnmasse ist deutlich kleiner, als die der Affen; außerdem haben Halbaffen eine zweihörnige Gebärmutter. Evolutionär stehen sie damit zwischen ursprünglichen Säugetieren mit zwei Gebärmüttern oder Uteri und höheren Primaten mit ungeteilter Gebärmutter.

Halbaffen können räumlich sehen, Geruchssinn und Gehör sind hervorragend entwickelt. Ebenso wie Affen haben Halbaffen zumeist breite, weiche Fingerbeeren und flache (nicht krallenförmige) Nägel. Sie können ihren Daumen und den großen Zeh den anderen Fingern bzw. Zehen gegenüberstellen (opponieren). Dies ermöglicht es ihnen, sicher zu greifen und gut zu klettern. Die meisten Halbaffen sind nachtaktiv, zu den wenigen tagaktiven Arten gehören Kattas (eine Lemurenart) und Indris. Halbaffen ernähren sich von Pflanzen, Wirbeltieren und Insekten. Sie leben häufig einzeln, manche Arten auch paarweise oder in Familiengruppen. Die Tragzeit der Weibchen variiert von 60 bis zu 180 Tagen, pro Wurf kommen ein bis vier Junge zur Welt.

Halbaffen sind vor allem auf Madagaskar weit verbreitet, wo sie sich frei von der Konkurrenz durch Affen entwickeln konnten. Heute sind sie wie viele andere dort lebende Tierarten durch Lebensraumzerstörung oder zum Teil auch durch Bejagung in ihrem Bestand bedroht.

Systematische Einordnung: Halbaffen bilden die Unterordnung Prosimiae (auch Prosimii) der Ordnung Primates. Fingertiere bilden die Familie Daubentoniidae, Galagos die Familie Galagidae, Indris die Familie Indriidae, Koboldmakis die Famlie Tarsiidae, Lemuren die Familie Lemuridae und Loris die Familie Lorisidae. Der Zwerg-Mausmaki heißt zoologisch Microcebus myoxinus, der Katta heißt Lemur catta.

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