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Windows Live® Suchergebnisse Hämorrhagische FieberEnzyklopädieartikel
Hämorrhagische Fieber, Bezeichnung für eine Reihe von Infektionskrankheiten, die mit Fieber und Blutungen (Hämorrhagien) einhergehen. Hämorrhagische Fieber treten in der ganzen Welt auf und zeigen neben verschiedenen anderen Auswirkungen häufig flächenhafte oder punktförmige Blutungen der Haut und Schleimhäute, aber auch innerer Organe. Diese Blutungen entstehen durch durchlässig werdende Blutgefäße und Blutgerinnungsstörungen. Erreger sind Viren, die durch Stechmücken oder Zecken auf den Menschen übertragen werden. Der bekannteste Erreger ist das durch Stechmücken übertragene Gelbfiebervirus, das Gelbfieber hervorruft. Das Verbreitungsgebiet umfasst Afrika sowie Süd- und Zentralamerika. Weitere bekanntere Erreger sind das Ebola-Virus (Überträger: Säugetiere, infizierte Menschen; Verbreitungsgebiet: Afrika) und das Dengue-Virus (Überträger: Stechmücken, Verbreitungsgebiet: Afrika, Südamerika, Südostasien). In Indien tritt das Kyasanur-Wald-Fieber und in Zentralrussland das Omsker hämorrhagische Fieber auf (Überträger: jeweils Zecken). In ländlichen Gegenden Argentiniens liegt das Verbreitungsgebiet des argentinischen hämorrhagischen Fiebers, dessen Erreger das Junin-Virus ist. Weitere Erreger sind das Machupo-Virus, das zur Gattung der Hanta-Viren gehörende Hantaan-Virus, das Puumula-Virus und das C-CHF-Virus, der Erreger des Krim-Kongo-Fiebers. Siehe auch Tropenmedizin
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