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Windows Live® Suchergebnisse Wilhelm MesserschmittEnzyklopädieartikel
Wilhelm Messerschmitt (1898-1978), deutscher Flugzeugkonstrukteur. Messerschmitt wurde am 26. Juni 1898 in Frankfurt/Main geboren. Bereits drei Jahre nach seinem ersten Flug mit einem Gleitflugzeug, den er im Alter von 14 Jahren unternahm, baute und flog Messerschmitt ein selbstgebautes, unmotorisiertes Flugzeug. Noch während seines Ingenieurstudiums gründete er im Alter von 25 Jahren die Messerschmitt-Flugzeugbau-Gesellschaft, die 1927 mit der Bayerischen Flugzeugwerke AG fusionierte und 1938 in Messerschmitt-AG umbenannt werden sollte. Messerschmitt entwickelte in den zwanziger und dreißiger Jahren zahlreiche Flugzeuge, darunter die Ganzmetallverkehrsflugzeuge M 18 (1926) und M 20 (1928), das Reiseflugzeug Bf 108 Taifun (1934), welches 1939 einen Höhenrekord (9 075 Meter) aufstellen sollte, die Me 109 (1934), das meistgebaute Jagdflugzeug des 2. Weltkriegs, und die Me 209 (1939), die ausschließlich für Rekordflüge konzipiert wurde und bis 1969 den Geschwindigkeitsrekord (755 Kilometer pro Stunde) für Flugzeuge mit Kolbenmotor hielt. In seinen Werken entstand außerdem das erste Raketenflugzeug Me 163 Komet und die Me 262 (1944), das erste in Serie produzierte Jagdflugzeug mit Turbinen-Luftstrahltriebwerk. Siehe auch Strahlantrieb Nach dem Krieg stellte Messerschmitt zunächst Fertighäuser und ab 1953 Kabinenroller her, bevor er sich 1956 wieder dem Flugzeugbau zuwandte. Als Vorstandsvorsitzender des 1969 gegründeten Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm sollte er 1973 ausscheiden. Messerschmitt starb am 15. September 1978 in München.
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