![]() |
Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse ZeitzonenEnzyklopädieartikel
Zeitzonen, Bezeichnung für zusammenhängende geographische Gebiete der Erde, in denen jeweils die gleiche Ortszeit gilt. Die Tageszeiten entstehen, da sich die Erde im Laufe eines Tages einmal um ihre eigene Achse dreht. An jedem Punkt der Erdoberfläche herrscht also ein anderer Sonnenstand, der sich im Laufe der Zeit ständig ändert. Die Drehung der Erde geschieht um die Achse durch Nord– und Südpol, die Unterschiede im Sonnenstand sind folglich in Ost–West–Richtung am größten. Damit möglichst überall der höchste Sonnenstand um etwa 12 Uhr Mittag herrscht, ist die gesamte Erdoberfläche in 24 Zeitzonen geteilt, die streifenförmige Gestalt in Nord–Süd–Richtung haben und rechnerisch 15 Längengrade breit sind. Zwischen benachbarten Zeitzonen herrscht jeweils eine Stunde Zeitunterschied. Die Einteilung der Zeitzonen folgt nicht nur der Anpassung an den Sonnenstand, sondern zusätzlich politischen oder anderen sinnvollen Grenzen, etwa topographischen. Mehrere kleinere Länder, wie z. B. in Mitteleuropa, können zu derselben Zeitzone gehören, ebenso kann ein sehr großes Land mehrere Zeitzonen haben. Die kontinentalen USA beispielsweise umfassen von Ost nach West vier Zeitzonen, Alaska und Hawaii haben zudem je eine eigene. Die internationale Datumsgrenze verläuft etwa auf dem 180. Längengrad. Wird sie in der Richtung von West nach Ost überschritten, muss der Kalender um einen Tag zurückgestellt werden, bei Überschreitung in Ost–West–Richtung wird er um einen Tag vorgestellt. Es gibt einzelne Ausnahmen von Zeitzonen, die um eine halbe Stunde gegen eine Nachbarzone verschieden sind, unter ihnen Neuseeland und Indien. Siehe auch Weltzeit; Greenwich Mean Time
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |