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Windows Live® Suchergebnisse Alfons GoppelEnzyklopädieartikel
Alfons Goppel (1905-1991), deutscher Jurist und Politiker (CSU), Ministerpräsident von Bayern (1962-1978). Alfons Goppel wurde am 1. Oktober 1905 als Sohn eines Bäckers in Regensburg geboren. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften ließ er sich zunächst als Rechtsanwalt nieder, wechselte 1934 als Staatsanwalt nach Kaiserslautern und war schließlich ab 1938 Amtsgerichtsrat in Aschaffenburg, bis er bei Ausbruch des 2. Weltkrieges zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Nach Kriegsende war Goppel, der in den letzten Jahren der Weimarer Republik der Bayerischen Volkspartei angehört hatte, einer der Mitbegründer der CSU. 1946 wurde er Rechtsrat der Stadt Aschaffenburg, 1952 Bürgermeister von Aschaffenburg, und 1954 kam er für die CSU in den Bayerischen Landtag. 1957 wechselte er als Staatssekretär im Justizministerium in die Bayerische Staatsregierung, und von 1958 bis 1962 amtierte er als Innenminister. 1962 wurde er als Nachfolger von Hans Ehard zum Ministerpräsidenten gewählt und bei den Landtagswahlen der Folgezeit regelmäßig im Amt bestätigt. 1974 erreichte die CSU mit ihrem Spitzenkandidaten Goppel bei den Landtagswahlen mit 62,1 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis ihrer Geschichte. 1978 trat Goppel von seinem Amt als Ministerpräsident zurück – sein Nachfolger wurde Franz Josef Strauß – und war in der Folgezeit von 1979 bis 1984 Mitglied des Europäischen Parlaments. Alfons Goppel starb am 24. Dezember 1991 in Johannesberg bei Aschaffenburg.
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