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Windows Live® Suchergebnisse Hu YaobangEnzyklopädieartikel
Hu Yaobang (1915-1989), chinesischer Politiker, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh, 1981-1987). Hu Yaobang wurde im November 1915 in Liuyang (Provinz Hunan) geboren. Er schloss sich schon als Jugendlicher der KPCh an und nahm am legendären Langen Marsch von 1934/35 teil. Als enger Mitarbeiter von Deng Xiaoping stieg er nach der Gründung der Volksrepublik China in die Parteiführung auf. Von 1952 bis 1965 leitete er den Kommunistischen Jugendverband, 1956 wurde er jüngstes Mitglied des Zentralkomitees der KPCh; dann wurde seine politische Karriere allerdings zeitweilig durch die Kulturrevolution von 1966 unterbrochen. 1978 wurde Hu Yaobang in das Politbüro gewählt, 1980 in den Ständigen Ausschuss, das eigentliche Führungsgremium. 1981 löste er Hua Guofeng als Vorsitzender bzw. Generalsekretär der KPCh ab. Mit seiner Politik der ökonomischen und politischen Umgestaltung machte er sich zum Hoffnungsträger der auf demokratische Reformen drängenden Kräfte in China. Als diese sich bei den Studentenunruhen im Dezember 1986 massiv zu Wort meldeten, wurde Hu Yaobang einen Monat später als Parteichef zum Rücktritt gezwungen; sein Nachfolger wurde Zhao Ziyang. Hu Yaobangs Tod am 15. April 1989 in Peking löste die Massendemonstrationen der Demokratiebewegung aus, die im Juni 1989 von der Armee auf dem Platz des Himmlischen Friedens blutig zerschlagen wurde.
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