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    Sean Justin Penn [ʃɔːn pɛn] (* 17. August 1960 in Santa Monica) ist ein vielfach preisgekrönter US-amerikanischer Schauspieler sowie Filmregisseur und Drehbuchautor.

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Sean Penn

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Sean PennSean Penn

Sean Penn (*1960), amerikanischer Schauspieler. Lange Zeit auf das Image des Bösewichts festgelegt, gilt er als einer der talentiertesten Schauspieler des amerikanischen Films.

Penn wurde am 17. August 1960 als Sohn des Filmregisseurs Leo Penn und der Schauspielerin Eileen Ryan in Burbank (Kalifornien) geboren. Er wuchs an verschiedenen Orten der USA auf und besuchte die Santa Monica High School. Bühnenerfahrung sammelte er zwei Jahre am Los Angeles Group Repertory Theatre und durch die Zusammenarbeit mit der bekannten Regisseurin Peggy Feury, ehe er nach einigen TV-Auftritten für das Stück Heartland am Broadway engagiert wurde. Erste Beachtung erlangte Penn zu Beginn der achtziger Jahre in der Rolle des drogensüchtigen Surfers in Fast Times at Ridgemont High (1981; Ich glaub’, ich steh’ im Wald). Auch in den Jahren darauf erhielt er fast ausnahmslos anerkennende Kritiken für seine darstellerischen Leistungen in Bad Boys (1983), Crackers (1983; Fünf Gauner machen Bruch) und The Falcon and The Snowman (1985; Der Falke und der Schneemann).

Seine Ehe mit dem Popstar Madonna (1985-1989) und seine Gewaltausbrüche in der Öffentlichkeit lenkten jedoch lange Zeit von seinem Talent als Schauspieler ab, als der er meist den Typus des zornigen jungen Mannes, aber auch abgebrühte, zynische Charaktere verkörperte. Bemerkenswerte Darstellungen bot Penn u. a. in Dennis Hoppers Colors (1988; Colors – Farben der Gewalt), als Todeskandidat in Dead Man Walking (1995; Dead Man Walking), für die er für den Oscar nominiert wurde, dem ungewöhnlichen Kriegsfilm The Thin Red Line (1998; Der schmale Grat) und Oliver Stones U Turn (1997; U-Turn – Kein Weg zurück). Seine brillante Verkörperung eines genialen Jazzmusikers in Woody Allens Sweet and Lowdown (1999; Sweet and Lowdown) brachte ihm eine weitere Oscar-Nominierung ein. Bei den melancholischen Dramen Indian Runner (1991; Indian Runner) und Crossing Guard (1995; Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße) sowie der Dürrenmatt-Adaption The Pledge (2001; Das Versprechen) führte er selbst Regie. Für seine Leistung in 21 Grams (2003) von Alejandro González Iñárritu wurde er bei den Filmfestspielen von Venedig mit einem Goldenen Löwen als bester Schauspieler ausgezeichnet. In Clint Eastwoods bewegendem Kriminaldrama Mystic River (2003; Mystic River) brillierte er einmal mehr mit seiner intensiven, nuancierten Schauspielkunst. Seine Verkörperung eines ehemaligen Kleinkriminellen, dessen Tochter Opfer eines Gewaltverbrechens wird, wurde mit einem Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller” honoriert. In Sydney Pollacks Thriller The Interpreter (2005; Die Dolmetscherin), der Einblick in das innerpolitische Klima der Vereinten Nationen (UN) gewährt, war Penn der Partner von Nicole Kidman.

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