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Nicole Kidman

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Nicole KidmanNicole Kidman

Nicole Kidman (*1967), amerikanische Filmschauspielerin. Seit Mitte der neunziger Jahre gehört sie zu den gefragtesten Darstellerinnen des Hollywoodkinos.

Kidman wurde am 20. Juni 1967 als Tochter eines Mediziners und Biochemikers in Honolulu auf Hawaii (USA) geboren und wuchs im australischen Sydney und in Washington auf. Dort nahm sie Tanz- und Schauspielunterricht, zunächst beim St. Martin’s Youth Theater in Melbourne, beim Australian Theater for Young People und schließlich beim Phillip Street Theater in Sydney. Als 14-Jährige hatte sie ihre erste Filmrolle in Bush Christmas (1983). Danach machte sie sich vor allem als Fernsehdarstellerin einen Namen und gewann eine Reihe begehrter Auszeichnungen, z. B. für Vietnam (1988) und Bangkok Hilton (1989), und wurde 1988 und 1989 in Australien jeweils zur „Schauspielerin des Jahres” gekürt. Der internationale Durchbruch gelang Kidman mit dem Thriller Dead Calm (1989; Todesstille) von Phillip Noyce.

Nachdem sie 1990 den amerikanischen Filmstar Tom Cruise geheiratet hatte (Scheidung 2001), drehte Kidman bevorzugt in Amerika, wo sie zu einem der gefragtesten weiblichen Stars des Hollywoodkinos avancierte mit erfolgreichen Filmen wie Malice (1993; Malice – Eine Intrige), To Die For (1995; To Die For), The Portrait of a Lady (1996; Portrait of a Lady) und The Peacemaker (1997; Projekt: Peacemaker). In Eyes Wide Shut (1999; Eyes Wide Shut, nach Arthur Schnitzlers Traumnovelle), dem letzten Film des amerikanischen Regisseurs Stanley Kubrick, verkörperte sie eine junge Frau, deren Ehe durch die sexuellen Phantasien beider Partner gefährdet wird.

Die Verbindung mit Cruise hemmte zunächst die Entwicklung von Kidmans eigener Karriere, erst ab Mitte der neunziger Jahre reifte sie zur Ausnahmedarstellerin mit großer Ausdruckskraft. Es folgten überzeugende Leistungen in Baz Luhrmanns poppig-buntem Musical Moulin Rouge! (2001; Moulin Rouge), Alejandro Amenábars suggestivem Horrorfilm The Others (2001; The Others) und der Komödie Birthday Girl (2001; Birthday Girl). Für ihre brillante Verkörperung der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf in Stephen Daldrys Literaturverfilmung The Hours (2002; The Hours, nach dem Roman von Michael Cunningham), das geschickt konstruierte Porträt dreier Frauen, wurde Kidman mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Eindrucksvoll war auch die bedingungslose Intensität, mit der sie der gequälten Protagonistin in Lars von Triers Kinoexperiment Dogville (2003; Dogville) Gestalt verlieh.

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