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  • Wilhelm Worringer - Wilhelm Worringer: Schriften

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    Wilhelm Worringer (* 1881 in Aachen; † 1965 in München) war ein deutscher Kunsthistoriker. Er war verheiratet mit der Künstlerin Marta Worringer, geb. Schmitz.

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Wilhelm Worringer

Enzyklopädieartikel

Wilhelm Worringer (1881-1965), deutscher Kunsthistoriker.

Wilhelm Worringer wurde am 13. Januar 1881 in Aachen geboren. Er studierte in Freiburg im Breisgau und in München Germanistik, anschließend in Berlin bei Heinrich Wölfflin, in München und in Bern Kunstgeschichte. 1907 reichte er seine viel beachtete Dissertation Abstraktion und Einfühlung ein. Seine Habilitationsschrift von 1909 trug den Titel Formprobleme der Gotik. Worringer lehrte Kunstgeschichte in Bern, Bonn, Königsberg und Halle. 1950 siedelte er nach München über.

In seiner 1908 in Buchform erschienenen Dissertationsschrift Abstraktion und Einfühlung mit dem Untertitel Ein Beitrag zur Stilpsychologie untersuchte Worringer die abstrahierende Kunst der Ornamentik u. a. des antiken Ägypten und Griechenlands. Mit dieser Schrift schuf er eine Legitimation der modernen, namentlich der abstrakten Kunst zum Zeitpunkt ihres historischen Auftretens. Worringers subjektive und spekulative Sichtweise war stets umstritten, regte aber immer wieder lebhafte Diskussionen an und erreichte auch breitere Kreise außerhalb des Fachs. Zu seinen weiteren wichtigen Werken gehören z. B. Ägyptische Kunst. Probleme ihrer Wertung (1927), Griechentum und Gotik. Vom Weltreich des Hellenismus (1928) und Problematik der Gegenwartskunst (1948). Worringer starb am 29. März 1965 in München.

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