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Windows Live® Suchergebnisse Saar-HunsrückEnzyklopädieartikel
Saar-Hunsrück, etwa 1 746 Quadratkilometer großes Gebiet in Saarland und Rheinland-Pfalz. Der 1980 eingerichtete Naturpark umfasst die Region vom Unterlauf der Saar über das Saar-Nahe-Bergland bis zum Idarwald, einem Ausläufer des Hunsrück. Zu den Besonderheiten der Pflanzenwelt gehört die Vielzahl an Orchideenarten, die verschiedene Standorte besetzen – so gedeiht z. B. die Waldhyanzinthe in Wäldern oder die Bocksriemenzunge an sonnenexponierten Hängen. In den artenreichen Mischwäldern leben zahlreiche einheimische Säugetiere, wie z. B. Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In der als Oberthaler Bruch bezeichneten Niedermoorlandschaft finden zahlreiche Vogel- und Schmetterlingsarten geeigneten Lebensraum. Höchste Erhebung im Naturpark Saar-Hunsrück ist der 818 Meter hohe Erbeskopf, an dessen Hängen ein viel besuchtes Skigebiet eingerichtet wurde. Im äußersten Südwesten befindet sich die Tropfsteinhöhle Niedaltdorf, die zahlreiche typische Tropfsteinbildungen enthält, wie Stalaktiten und Stalagmiten. Im Westen des Naturparks liegt nahe der Ortschaft Perl eine Ausgrabungsstätte. 1987 wurde ein etwa acht Hektar großes Gelände freigelegt, das als römische Siedlung gedeutet wurde. Unterhalb der Wildenburg, in der sich zeitweilig der Räuberhauptmann Schinderhannes aufhielt, befindet sich ein Wildfreigehege mit mehreren Schalenwildarten. Im Bahnhof von Hermeskeil ist ein Dampflokmuseum untergebracht; es umfasst Lokomotiven verschiedener Baureihen sowie Schienenbusse.
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