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Windows Live® Suchergebnisse Helmut JahnEnzyklopädieartikel
Helmut Jahn (*1940), amerikanischer Architekt deutscher Herkunft. Er stand bis in die siebziger Jahre in seiner Architektursprache seinem Lehrer und Vorbild Ludwig Mies van der Rohe nahe, später übersetzte er die romantisch-postmoderne Sprache der Philadelphia School auf seine Wolkenkratzer. Seine Hochhausentwürfe prägen seit den siebziger Jahren das Stadtbild Chicagos. Helmut Jahn wurde am 4. Januar 1940 in Zirndorf bei Nürnberg geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule in München und bei Mies van der Rohe am Illinois Institute of Technology in Chicago. Ab 1967 arbeitete er im etablierten Architekturbüro Murphy mit. 1973 wurde er Partner, Vizepräsident und Leiter der Entwurfsabteilung, 1981 erfolgte die Namensänderung in Murphy/Jahn. Jahns romantisch-postmoderne Hightech-Hochhausarchitektur charakterisiert seine Arbeiten wie die Kemper Arena in Kansas City (1974), die Hauptverwaltung der Firma Rust-Oleum in Vernon Hills in Illinois (1978), das Xerox Center in Chicago (1980) und das State of Illinois Center in Chicago (1981). In den achtziger Jahren beeinflusste die wieder entdeckte Stilrichtung des Art deco seinen Erweiterungsbau für den Chicago Board of Trade in Chicago (1982). Das Wahrzeichen Frankfurts, den postmodernen Messeturm, erbaute er 1988 bis 1991. Zu Jahns weiteren Bauten gehören das Münchner Airport Center (1999), das Sony Center mit dem Bahn Tower am Potsdamer Platz in Berlin (1995-2000) und der Flughafen Bangkok Suvarnabhumi (2002-2005).
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