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Windows Live® Suchergebnisse Pritzker-PreisEnzyklopädieartikel
Pritzker-Preis, internationaler Architekturpreis. Er gilt als renommierteste Auszeichnung im Bereich der Architektur und ist in seiner Wertschätzung mit dem Nobelpreis vergleichbar. Der Pritzker-Preis wird alljährlich an einen zeitgenössischen Architekten für sein bisheriges Lebenswerk verliehen. Vergeben wird der Preis von der Hyatt-Stiftung in Los Angeles; über den Preisträger entscheidet ein von der Stiftung berufenes Komitee. Die Auszeichnung ist mit 100 000 US-Dollar dotiert; außerdem erhält der Preisträger eine Bronzemedaille nach dem Entwurf des Chicagoer Architekten Louis H. Sullivan. Der Pritzker-Preis wurde 1979 von dem Industriellen und Besitzer der Hyatt-Hotelkette Jay A. Pritzker (1922-1999) und seiner Frau Cindy gestiftet; seit seinem Tod wird der Preis von der Hyatt-Stiftung vergeben. Zu den Preisträgern zählen die renommiertesten Architekten der Welt, u. a. Philip Johnson (1979), Luis Barragán (1980), Ieoh Ming Pei (1983), Hans Hollein (1985), Gottfried Böhm (1986), Tange Kenzo (1987), Oscar Niemeyer (1988), Frank Gehry (1989), Aldo Rossi (1990), Ando Tadao (1995), Renzo Piano (1998), Norman Foster (1999), Jørn Utzon (2003), Zaha Hadid (2004), Richard Rogers (2007) und Jean Nouvel (2008).
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