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Geburtenregelung

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Familienplanung in GambiaFamilienplanung in Gambia

Geburtenregelung oder Geburtenkontrolle, Bezeichnung für sehr unterschiedliche Maßnahmen zur Beeinflussung der Geburtenhäufigkeit.

Hierzu können zunächst soziale Vorschriften gezählt werden, die sich indirekt auf die Geburtenhäufigkeit auswirken. So sind etwa in vielen Gesellschaften bestimmten Gruppen Heiratsbeschränkungen auferlegt. Einfluss nehmen jedoch auch Bestimmungen über das Heiratsalter oder die Auswirkungen einer gesellschaftlich definierten Sexualmoral. Zur Geburtenregelung zählen darüber hinaus vor allem individuelle Maßnahmen zur Familienplanung, also Empfängnisverhütung und Schwangerschaftsabbrüche. Dabei gibt es neben den modernen empfängnisverhütenden und abortiven Mitteln und Maßnahmen seit langer Zeit übliche und weltweit bekannte Praktiken.

Zeugnis hierfür geben etwa altägyptische Schriften aus dem 16. vorchristlichen Jahrhundert, Texte aus der europäischen Antike, aber auch diverse ethnographische Berichte. Zu den weit verbreiteten Verhütungsmethoden zählen außer dem Coitus interruptus (unterbrochenen Geschlechtsverkehr) beispielsweise Scheidenspülungen oder mechanische Mittel wie verschiedene Arten von Kondomen oder in die Vagina eingeführte Stoffstreifen oder Grasbüschel. Seit langem bekannt ist beispielsweise in Südamerika auch die empfängnisverhütende Wirkung bestimmter Pflanzen. Neben weit verbreiteten mechanischen Methoden des Schwangerschaftsabbruchs (etwa festes Einschnüren des Unterleibes) kennen viele Gesellschaften die abortive Wirkung mancher Gewächse.

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